VerumVita - Wahres Leben
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Unsere Philosophie: Essen ohne Verbote

VerumVita steht für einen gewichtsneutralen, intuitiven Ansatz. Weg von der Diätkultur, hin zum Körpervertrauen.

88 Artikel zu diesem Thema

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Titelbild für Muße: Die Zeit, die zu nichts gut ist

Muße: Die Zeit, die zu nichts gut ist

„Ich will einfach, dass es aufhört“, sagt Jonas und tippt sich an die Schläfe. Ein Kollege nimmt seit Monaten die Spritze und sagt, das Beste sei nicht das Abnehmen, sondern dass der Kopf endlich still werde. Jonas will nicht abnehmen – er will Ruhe. Aber lässt sich Ruhe verabreichen? Dieser Beitrag zeigt, dass wir mindestens vier ganz verschiedene Dinge „Ruhe“ nennen – Erschöpfung, Entspannung, Langeweile und Muße – und ausgerechnet die eine, nach der Jonas sich sehnt, die sich nicht herstellen lässt. Über die Kolonisierung der Pause durch Achtsamkeits-Apps und Schlaf-Scores, über Josef Piepers „Muße und Kult“ und die vergessene Herkunft unseres Wortes Schule, über Senecas Von der Kürze des Lebens und Byung-Chul Hans Lob der Untätigkeit. Und über eine kleine Erlaubnis, die schwerer zu geben ist als jeder Ratschlag: dass etwas zu nichts gut sein darf. Teil 3 der Reihe „Besser leben“.

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Titelbild für Die Uhr weiß, wie ich geschlafen habe – aber weiß ich es auch?

Die Uhr weiß, wie ich geschlafen habe – aber weiß ich es auch?

Jonas wacht erholt auf, sieht auf die Uhr – Erholungswert 41 – und sagt seinen Tag ab. „Die Uhr weiß, wie ich geschlafen habe. Aber ich weiß es nicht mehr. Ich weiß nur noch, was sie sagt.“ Die Selbstvermessung verspricht Selbsterkenntnis durch Zahlen und liefert ihr Gegenteil: Das Gerät übernimmt eine psychische Funktion, hält die Ungewissheit des Körpers für uns aus – und enteignet uns langsam der Fähigkeit, uns selbst zu spüren. Über Orthosomnie und Placebo-Schlaf, Glukosesensoren für Gesunde, Byung-Chul Hans Dataismus und Georges Canguilhems Einsicht, dass gesund ist, wer eine schlechte Nacht haben darf. Teil 2 der Reihe „Besser leben“ – und der Beitrag, an dessen Ende Jonas zum ersten Mal von der Spritze spricht.

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Titelbild für Die Spritze der Sehnsucht: Was es über uns sagt, dass wir chemisch lösen, was wir kulturell nicht aushalten

Die Spritze der Sehnsucht: Was es über uns sagt, dass wir chemisch lösen, was wir kulturell nicht aushalten

Eine Frau mit zwanzig Jahren Diätgeschichte sagt: „Zum ersten Mal ist der Lärm weg – und ich frage mich, ob ich mir das alles nur eingebildet habe.“ Wenn ein Hormon in einer Woche stilllegt, wogegen zwei Jahrzehnte Disziplin nichts ausrichteten, dann war es nie eine Frage der Tugend. Die Abnehmspritze ist kein Verrat an der Anti-Diät-Idee und keine Erlösung, sondern ihr unfreiwilliger Wahrheitsbeweis. Über die Verschiebung der Moral, die Sehnsucht unter dem Hunger, Foucaults Biomacht und Byung-Chul Hans Müdigkeitsgesellschaft – und über eine Gesellschaft, die ihren Mitgliedern lieber ein Hormon reicht als einen Tisch. Ein Seitenblick der Reihe „Besser leben“.

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Titelbild für Containing: Vom Raum zur Institution – wie unaushaltbare Gefühle gehalten, verdaut und denkbar werden

Containing: Vom Raum zur Institution – wie unaushaltbare Gefühle gehalten, verdaut und denkbar werden

Am Ende meines letzten psychologischen Essays gab ich ein Versprechen: Wilfred Bions Modell des Containing ausführlich zu beschreiben. Hier löse ich es ein. Containing ist die Fähigkeit, rohe, unaushaltbare Gefühle aufzunehmen, sie psychisch zu 'verdauen' und in denk- und fühlbarer Form zurückzugeben – eine Verdauungsmetapher, die für einen Ernährungsblog Gold ist. Doch der Essay weitet bewusst die Skala: vom Säugling über die Klient:in und die Familie bis zum Team und zum Krankenhaus. Was Bion intrapsychisch beschrieb, zeigt Isabel Menzies Lyth institutionell – und Amy Edmondsons psychologische Sicherheit macht es empirisch greifbar. Eine These über das, was Beziehungen, Praxen und Organisationen heilt: Containing skaliert.

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Betriebliche Gesundheitsförderung

Kultur der Achtsamkeit und Sozialvermögen: Warum unsichtbares Kapital messbar wirkt

Kultur der Achtsamkeit und Sozialvermögen: Warum unsichtbares Kapital messbar wirkt

Vertrauen, Reziprozität und geteilte Werte sind keine weichen Faktoren – sie sind das Sozialvermögen eines Unternehmens. Bernhard Badura und die Bielefelder Forschungsgruppe haben gezeigt, dass dieses unsichtbare Kapital messbar auf Gesundheit, Engagement und Produktivität wirkt. Ein Essay über die Kultur der Achtsamkeit, drei empirisch belastbare Dimensionen des Sozialkapitals – und warum betriebliche Gesundheitsförderung dort beginnt, wo Gesundheit aufhört, Privatsache zu sein.

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Betriebliche Gesundheitsförderung

Ressourcenorientiertes Denken & Handeln: Stärken stärken statt Defizite verwalten

Ressourcenorientiertes Denken & Handeln: Stärken stärken statt Defizite verwalten

Wirksame Betriebliche Gesundheitsförderung reduziert nicht nur Belastungen – sie baut Ressourcen auf: persönliche, organisationale und soziale. Wer im Betrieb nur Defizite verwaltet, übersieht den entscheidenden Hebel für nachhaltige Gesundheit am Arbeitsplatz. Ein praxisnaher Essay über die salutogene Wende in der BGF – und warum sie für mittelständische Unternehmen in Hannover und darüber hinaus die wirksamste Investition in Mitarbeitergesundheit ist.

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Titelbild für Mittel zum Leben: Warum unser Selbstwert entscheidet, wie wir uns ernähren

Mittel zum Leben: Warum unser Selbstwert entscheidet, wie wir uns ernähren

Vor fast zehn Jahren habe ich VerumVita gegründet – mit der Intuition, dass im Wort *Lebensmittel* auch *Mittel zum Leben* steckt. Heute weiß ich: Die übliche Logik ‚bessere Lebensmittel führen zu einem besseren Leben' ist nicht falsch, aber schwächer als ihre Umkehrung. Wer sein Leben mag, sucht von selbst nach guten Mitteln, es zu nähren. Die Variable, die diese Umkehrung erklärt, heißt Selbstwert. Ein Essay darüber, woher er kommt, wie er sich verändern lässt – und warum er entscheidet, was am Abend auf unserem Teller landet.

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Titelbild für Vom Verstehen zum Mitgefühl: Wie die Neurowissenschaft Rogers' Intuition präzisiert

Vom Verstehen zum Mitgefühl: Wie die Neurowissenschaft Rogers' Intuition präzisiert

1957 formulierte Carl Rogers Empathie als Grundbedingung jeder heilsamen Beziehung. Fast sechs Jahrzehnte später zeigte Tania Singer mit bildgebenden Verfahren, dass Rogers' Empathiebegriff zwei neurobiologisch verschiedene Prozesse bündelte: Schmerzresonanz und Mitgefühl. Der Moralphilosoph Paul Bloom kam zeitgleich zu einem ähnlichen Schluss – aus einer ganz anderen Richtung. Dieser Essay zeichnet nach, wie Singers Neurowissenschaft Rogers' Empathiebegriff in zwei distinkte Prozesse auflöste – Schmerzresonanz und Mitgefühl – und fragt, was das für die Ernährungstherapie bedeutet: Warum Gefühlsansteckung nicht heilt – und warum erst Mitgefühl die Kraft hat, die Rogers' Empathie versprach.

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Titelbild für Über Gewicht: Wir müssen gestalten – Bericht vom parlamentarischen Abend in Berlin

Über Gewicht: Wir müssen gestalten – Bericht vom parlamentarischen Abend in Berlin

Am 15. April 2026 kamen im Allianz Forum am Brandenburger Tor 200 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesundheitswesen zusammen, um über die Zukunft der Adipositas-Prävention zu diskutieren. Prof. Dr. Marion Nestle lieferte die Keynote zu 'Food Politics', ein hochkarätiges Panel debattierte Zuckersteuer und GLP-1-Medikamente. Dieser Beitrag ordnet den Abend aus ernährungspsychologischer Perspektive ein und fragt, was das für unsere Arbeit in Hannover bedeutet.

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Titelbild für Warum Scham niemals motiviert: Über die Verwechslung von Schuld und Scham in der Ernährungstherapie

Warum Scham niemals motiviert: Über die Verwechslung von Schuld und Scham in der Ernährungstherapie

„Sie müssen sich einfach mehr zusammenreißen.” In diesem Satz steckt nicht nur ein Missverständnis über Gewichtsregulation – sondern ein fundamentales Missverständnis über die Psychologie der Scham. Ein Essay über die Unterscheidung zwischen Schuld und Scham, über den Blick des Anderen und die Frage, warum eine gewichtsinklusive Gesellschaft kein Luxus ist, sondern eine therapeutische Notwendigkeit.

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Titelbild für Die Psychologie des Jojo-Effekts: Wenn die Waage nicht mehr belohnt

Die Psychologie des Jojo-Effekts: Wenn die Waage nicht mehr belohnt

Zu Beginn einer Diät liefert die Waage täglich Dopamin. Dann stagniert das Gewicht – und das Gehirn sucht sich seine Belohnung zurück. Der Jojo-Effekt ist kein Versagen, sondern ein neurobiologisch vorhersagbares Muster. Ein Essay über die Psychologie hinter dem Kreislauf aus Verzicht und Rückfall – und über die Frage, was geschieht, wenn wir aufhören, unser Wohlbefinden an eine Zahl zu knüpfen.

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Titelbild für Frieden (mit dem Essen schließen)

Frieden (mit dem Essen schließen)

Von Platon über Kant bis Martin Buber: Dieser philosophische Essay verbindet die drei Dimensionen des Friedens - innerer, interindividueller und politischer Frieden. Ausgehend vom intuitiven Essen und 'Frieden mit dem Essen schließen' zeigt der Beitrag auf, wie Urvertrauen, Bildung und Selbstreflexion die Grundlage für friedliches Zusammenleben schaffen. Eine tiefgreifende Analyse über die Verbindung von Essen, Identität und gesellschaftlichem Frieden.

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