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Unsere Philosophie: Essen ohne Verbote

VerumVita steht für einen gewichtsneutralen, intuitiven Ansatz. Weg von der Diätkultur, hin zum Körpervertrauen.

96 Artikel zu diesem Thema

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Titelbild für Der Adonis-Komplex: Männer, Muskeln und die weichen Gefühle

Der Adonis-Komplex: Männer, Muskeln und die weichen Gefühle

Tobias, Ende zwanzig, kommt nicht, weil er meint, ein Problem mit dem Essen zu haben. Er kommt wegen „Optimierung“: Er trackt seit vier Jahren so gut wie jede Mahlzeit, trainiert fünfmal die Woche und sagt dann einen Satz, der im doppelten Sinn zu verstehen ist: „Ich will einfach nicht mehr so weich sein.“ Er meint seinen Bauch zu meinen. Was bei einer jungen Frau früher oder später alle Alarmglocken auslösen würde – Essen wiegen, Termine nach Mahlzeiten planen, Angst vor dem Kontrollverlust –, gilt bei einem jungen Mann vielen als Disziplin. Das männliche (Körper-)Ideal ist die wenig beachtete zweite Diätkultur: Sie heißt nur nicht Diät, sondern Cut, nicht Hungern, sondern Definitionsphase. Über ein Buch, das vor 26 Jahren den Begriff „Adonis-Komplex“ prägte und heute wie eine Vorhersage klingt; über Actionfiguren mit unmöglichen Armen und ein Wettrüsten, dessen Publikum weniger die Frauen sind, als Männer glauben; über die Frage, die dieser Blog 2021 gestellt hat und auf die der Markt geantwortet hat – mit Protein. Und über das, was der Körper ausdrücken muss, wenn Gefühle nicht erlaubt sind.

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Titelbild für Der vermessene Bauch: Mikrobiom-Tests, Fibermaxxing und das Organ, das sich nicht befehligen lässt

Der vermessene Bauch: Mikrobiom-Tests, Fibermaxxing und das Organ, das sich nicht befehligen lässt

Anke schiebt mir vierzehn Seiten über den Tisch – Diversity-Score, Ampelfarben, gute und schlechte Bakterien –, zeigt auf ein rotes Feld und fragt nach ihrem Frühstück: „Und darf ich das jetzt noch essen?“ Sie fragt nicht, ob es ihr guttut. Sie fragt, ob sie darf. Der Darm ist die nächste Grenze der Selbstvermessung: Mikrobiom-Tests versprechen, das letzte Bauchgefühl in Daten zu übersetzen – und delegieren ausgerechnet das Organ der Intuition an ein Labor. Über eine Regel, die auf 41 Menschen beruht; über Fibermaxxing und die Grammatik des Maximierens; über Freuds Kränkungen und eine vierte, die unsere Kultur sofort in ein Projekt verwandelt hat. Und über das beste Gegenbild, das die Biologie zu bieten hat: ein Ökosystem, das man pflegen, aber nicht steuern kann.

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Titelbild für Zwei Stühle, ein Dach: Warum eine Anti-Diät-Praxis jetzt Gewichtsbegleitung anbietet

Zwei Stühle, ein Dach: Warum eine Anti-Diät-Praxis jetzt Gewichtsbegleitung anbietet

„Ich weiß ja, dass Sie eigentlich gegen das Abnehmen sind …“ – Nadine entschuldigt sich im Erstgespräch für ihr eigenes Anliegen, und diese Entschuldigung lässt mich seither nicht los. Denn wenn Menschen sich für einen Wunsch entschuldigen, bevor sie ihn aussprechen, ist irgendwo aus einer Befreiung ein neues Gebot geworden. Die Anti-Diät-Haltung war nie ein Verbot, am Gewicht zu arbeiten – sie war ein Verbot, mit Scham und Kontrolle zu arbeiten. Warum verschiedene Menschen verschiedene Ansatzpunkte brauchen, warum die Ehrlichkeit, das zuzugeben, der eigentliche Anti-Diät-Akt ist – und warum in unserer Praxis deshalb jetzt ein zweiter Stuhl steht: Moritz Konstanski begleitet ab sofort das Was, während ich weiter das Warum begleite. Zwei Wege, eine Haltung. Und ein eigenes Kapitel für den naheliegendsten Einwand: Ist das nicht genau das, wogegen ihr schreibt?

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Titelbild für Muss ich meinen Körper lieben? Vom Gebot der Body Positivity zum Recht auf Ambivalenz

Muss ich meinen Körper lieben? Vom Gebot der Body Positivity zum Recht auf Ambivalenz

„Stell dich vor den Spiegel und sag deinem Körper drei freundliche Sätze“ – Katrin hat die Übung wochenlang gemacht und kam sich dabei vor wie eine Lügnerin. Ihr Satz aus der Beratung: „Früher habe ich es nicht geschafft, dünn zu sein. Jetzt schaffe ich es nicht einmal, mich schön zu finden.“ Wie konnte ein Gefühl zur Aufgabe werden? Über die Karriere dreier Parolen – Liebe deinen Körper! Lass ihn dir egal sein! Verkleinere ihn! –, die einander widersprechen und doch denselben Satzbau teilen. Über Helmuth Plessner, der wusste, warum das Verhältnis zum eigenen Körper so vertrackt ist: Wir sind ein Leib und haben einen Körper, und diese Doppelstellung lässt sich nicht kündigen, nur bewohnen. Und über das realistischste Ziel, das eine lange Beziehung kennt: kein Gebot der Selbstliebe, sondern ein Recht auf Ambivalenz.

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Titelbild für Der gepanzerte Teller: Warum ausgerechnet Eiweiß die Diätkultur überlebt hat

Der gepanzerte Teller: Warum ausgerechnet Eiweiß die Diätkultur überlebt hat

Fett war der Bösewicht der Achtziger, Kohlenhydrate der der Nullerjahre, Zucker ist es bis heute. Ein Nährstoff aber hat die letzten vierzig Jahre Ernährungsmoral ohne einen Kratzer überstanden – und regiert nun das Supermarktregal: Der Markt für High-Protein-Lebensmittel wuchs zuletzt um 39 Prozent, Bei dm und Müller stehen die bekannten Marken seit dem Frühsommer nicht mehr verlässlich im Regal, und es gibt inzwischen High-Protein-Leberwurst. Der Hype fühlt sich an wie eine Befreiung vom alten Diät-„Weniger“: endlich mehr essen dürfen. Nur folgt dieses Mehr derselben Grammatik – Essen als Leistung, Körper als Projekt, das Gefühl ersetzt durch ein Etikett. Über einen Nährstoff mit weißer Weste, ein altes Bild vom Panzer – und über die unbequemste Zahl des Trends: 88 Prozent Aufpreis. Die Rüstung gibt es nur gegen Geld.

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Titelbild für Der Koch, der nichts erzwingt: Warum die Diätkultur hackt – und Veränderung den Fugen folgt

Der Koch, der nichts erzwingt: Warum die Diätkultur hackt – und Veränderung den Fugen folgt

Neunzehn Jahre führt der Koch Ding dasselbe Messer, mehrere tausend Ochsen hat er zerlegt – und die Schneide ist, als käme sie frisch vom Schleifstein. Sein Fürst will das Geheimnis wissen und bekommt keine Kochstunde, sondern eine Lektion im Leben-Pflegen: Ein gewöhnlicher Koch hackt gegen den Widerstand, ein guter folgt den Fugen. Kaum ein Text beschreibt genauer, woran gute Vorsätze scheitern – denn die Diätkultur ist eine einzige Schule des Hackens: Willenskraft gegen das Stück Schokolade, jeden Montag ein frisch geschliffenes Messer. Über eine Klientin, die elf Jahre gegen halb vier kämpfte, bis sich zeigte, dass es nie um Appetit ging. Und über die älteste Alternative zum Kraftakt: die Stelle finden, an der es sich fügt.

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Titelbild für Die drei Ebenen der Veränderung: Warum „einfach weniger Schokolade“ nicht funktioniert

Die drei Ebenen der Veränderung: Warum „einfach weniger Schokolade“ nicht funktioniert

„Nur zwei Stücke“, denkt man – und die halbe Tafel ist weg. Es gibt kaum eine einfachere Handlung, als das dritte Stück liegen zu lassen, und für viele Menschen kaum eine schwerere. Diese Diskrepanz ist kein Kuriosum, sondern ein Fenster: Verhalten findet nicht auf einer Ebene statt, sondern auf mindestens dreien – und Veränderung scheitert, wenn wir sie auf der falschen versuchen. Über die Verhaltensebene der Ratgeber und Wenn-dann-Pläne, den halbbewussten Modus Operandi des automatischen Griffs zur Schublade und die Beziehungsgeschichte, in der ein Stück Schokolade zu einem heimlichen Trostakt werden kann. Entfaltet am alltäglichen Beispiel – und an einem eigenen, das mit Essen nichts zu tun hat: meinem Ruhebedürfnis, für das einzustehen mir bis heute schwerfällt. Warum die drei Ebenen kein Stufenmodell sind, sondern ein Kreislauf, der einander braucht.

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Titelbild für Resonanz lässt sich nicht bestellen

Resonanz lässt sich nicht bestellen

Ein Jahr ist vergangen – ein Jahr, in dem Jonas und ich uns alle zwei Wochen gegenübersaßen, meist über ganz andere Themen als Ernährung. In unserer letzten Stunde erzählt er mir von seinem Küchentisch: Die Uhr liegt in der Schublade. „Ich messe noch manches. Aber ich frage jetzt zuerst: wofür.“ Der Schlussstein der Reihe handelt vom vierten und ältesten der großen Versprechen – nicht länger, nicht genauer, nicht ruhiger, sondern bewusster zu leben – und davon, warum es das tückischste ist: weil „achtsam genießen“, sobald es zur Disziplin wird, nur die letzte Optimierungsschleife ist. Über die Vereinnahmung des Genusses von Slow Food bis zur Achtsamkeits-App, über Hartmut Rosas Begriff der Resonanz als Antwortverhältnis – abgegrenzt gegen Tania Singers Schmerzresonanz –, über die vier Bedingungen des Gelingens am Esstisch und die Unverfügbarkeit als jene Pointe, die rückwirkend alle vier Versprechen entlarvt: als Versuche, das Unverfügbare verfügbar zu machen. Und über eine Wahrheit, die keinen Trost verkauft und trotzdem tröstet: Das Wichtigste im Leben lässt sich nicht bestellen. Teil 4 und Finale der Reihe „Besser leben“.

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Titelbild für Muße: Die Zeit, die zu nichts gut ist

Muße: Die Zeit, die zu nichts gut ist

„Ich will einfach, dass es aufhört“, sagt Jonas und tippt sich an die Schläfe. Ein Kollege nimmt seit Monaten die Spritze und sagt, das Beste sei nicht das Abnehmen, sondern dass der Kopf endlich still werde. Jonas will nicht abnehmen – er will Ruhe. Aber lässt sich Ruhe verabreichen? Dieser Beitrag zeigt, dass wir mindestens vier ganz verschiedene Dinge „Ruhe“ nennen – Erschöpfung, Entspannung, Langeweile und Muße – und ausgerechnet die eine, nach der Jonas sich sehnt, die sich nicht herstellen lässt. Über die Kolonisierung der Pause durch Achtsamkeits-Apps und Schlaf-Scores, über Josef Piepers „Muße und Kult“ und die vergessene Herkunft unseres Wortes Schule, über Senecas Von der Kürze des Lebens und Byung-Chul Hans Lob der Untätigkeit. Und über eine kleine Erlaubnis, die schwerer zu geben ist als jeder Ratschlag: dass etwas zu nichts gut sein darf. Teil 3 der Reihe „Besser leben“.

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Titelbild für Die Uhr weiß, wie ich geschlafen habe – aber weiß ich es auch?

Die Uhr weiß, wie ich geschlafen habe – aber weiß ich es auch?

Jonas wacht erholt auf, sieht auf die Uhr – Erholungswert 41 – und sagt seinen Tag ab. „Die Uhr weiß, wie ich geschlafen habe. Aber ich weiß es nicht mehr. Ich weiß nur noch, was sie sagt.“ Die Selbstvermessung verspricht Selbsterkenntnis durch Zahlen und liefert ihr Gegenteil: Das Gerät übernimmt eine psychische Funktion, hält die Ungewissheit des Körpers für uns aus – und enteignet uns langsam der Fähigkeit, uns selbst zu spüren. Über Orthosomnie und Placebo-Schlaf, Glukosesensoren für Gesunde, Byung-Chul Hans Dataismus und Georges Canguilhems Einsicht, dass gesund ist, wer eine schlechte Nacht haben darf. Teil 2 der Reihe „Besser leben“ – und der Beitrag, an dessen Ende Jonas zum ersten Mal von der Spritze spricht.

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Titelbild für Die Spritze der Sehnsucht: Was es über uns sagt, dass wir chemisch lösen, was wir kulturell nicht aushalten

Die Spritze der Sehnsucht: Was es über uns sagt, dass wir chemisch lösen, was wir kulturell nicht aushalten

Eine Frau mit zwanzig Jahren Diätgeschichte sagt: „Zum ersten Mal ist der Lärm weg – und ich frage mich, ob ich mir das alles nur eingebildet habe.“ Wenn ein Hormon in einer Woche stilllegt, wogegen zwei Jahrzehnte Disziplin nichts ausrichteten, dann war es nie eine Frage der Tugend. Die Abnehmspritze ist kein Verrat an der Anti-Diät-Idee und keine Erlösung, sondern ihr unfreiwilliger Wahrheitsbeweis. Über die Verschiebung der Moral, die Sehnsucht unter dem Hunger, Foucaults Biomacht und Byung-Chul Hans Müdigkeitsgesellschaft – und über eine Gesellschaft, die ihren Mitgliedern lieber ein Hormon reicht als einen Tisch. Ein Seitenblick der Reihe „Besser leben“.

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Titelbild für Containing: Vom Raum zur Institution – wie unaushaltbare Gefühle gehalten, verdaut und denkbar werden

Containing: Vom Raum zur Institution – wie unaushaltbare Gefühle gehalten, verdaut und denkbar werden

Am Ende meines letzten psychologischen Essays gab ich ein Versprechen: Wilfred Bions Modell des Containing ausführlich zu beschreiben. Hier löse ich es ein. Containing ist die Fähigkeit, rohe, unaushaltbare Gefühle aufzunehmen, sie psychisch zu 'verdauen' und in denk- und fühlbarer Form zurückzugeben – eine Verdauungsmetapher, die für einen Ernährungsblog Gold ist. Doch der Essay weitet bewusst die Skala: vom Säugling über die Klient:in und die Familie bis zum Team und zum Krankenhaus. Was Bion intrapsychisch beschrieb, zeigt Isabel Menzies Lyth institutionell – und Amy Edmondsons psychologische Sicherheit macht es empirisch greifbar. Eine These über das, was Beziehungen, Praxen und Organisationen heilt: Containing skaliert.

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Betriebliche Gesundheitsförderung

Kultur der Achtsamkeit und Sozialvermögen: Warum unsichtbares Kapital messbar wirkt

Kultur der Achtsamkeit und Sozialvermögen: Warum unsichtbares Kapital messbar wirkt

Vertrauen, Reziprozität und geteilte Werte sind keine weichen Faktoren – sie sind das Sozialvermögen eines Unternehmens. Bernhard Badura und die Bielefelder Forschungsgruppe haben gezeigt, dass dieses unsichtbare Kapital messbar auf Gesundheit, Engagement und Produktivität wirkt. Ein Essay über die Kultur der Achtsamkeit, drei empirisch belastbare Dimensionen des Sozialkapitals – und warum betriebliche Gesundheitsförderung dort beginnt, wo Gesundheit aufhört, Privatsache zu sein.

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Betriebliche Gesundheitsförderung

Ressourcenorientiertes Denken & Handeln: Stärken stärken statt Defizite verwalten

Ressourcenorientiertes Denken & Handeln: Stärken stärken statt Defizite verwalten

Wirksame Betriebliche Gesundheitsförderung reduziert nicht nur Belastungen – sie baut Ressourcen auf: persönliche, organisationale und soziale. Wer im Betrieb nur Defizite verwaltet, übersieht den entscheidenden Hebel für nachhaltige Gesundheit am Arbeitsplatz. Ein praxisnaher Essay über die salutogene Wende in der BGF – und warum sie für mittelständische Unternehmen in Hannover und darüber hinaus die wirksamste Investition in Mitarbeitergesundheit ist.

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Titelbild für Mittel zum Leben: Warum unser Selbstwert entscheidet, wie wir uns ernähren

Mittel zum Leben: Warum unser Selbstwert entscheidet, wie wir uns ernähren

Vor fast zehn Jahren habe ich VerumVita gegründet – mit der Intuition, dass im Wort *Lebensmittel* auch *Mittel zum Leben* steckt. Heute weiß ich: Die übliche Logik ‚bessere Lebensmittel führen zu einem besseren Leben' ist nicht falsch, aber schwächer als ihre Umkehrung. Wer sein Leben mag, sucht von selbst nach guten Mitteln, es zu nähren. Die Variable, die diese Umkehrung erklärt, heißt Selbstwert. Ein Essay darüber, woher er kommt, wie er sich verändern lässt – und warum er entscheidet, was am Abend auf unserem Teller landet.

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Titelbild für Vom Verstehen zum Mitgefühl: Wie die Neurowissenschaft Rogers' Intuition präzisiert

Vom Verstehen zum Mitgefühl: Wie die Neurowissenschaft Rogers' Intuition präzisiert

1957 formulierte Carl Rogers Empathie als Grundbedingung jeder heilsamen Beziehung. Fast sechs Jahrzehnte später zeigte Tania Singer mit bildgebenden Verfahren, dass Rogers' Empathiebegriff zwei neurobiologisch verschiedene Prozesse bündelte: Schmerzresonanz und Mitgefühl. Der Moralphilosoph Paul Bloom kam zeitgleich zu einem ähnlichen Schluss – aus einer ganz anderen Richtung. Dieser Essay zeichnet nach, wie Singers Neurowissenschaft Rogers' Empathiebegriff in zwei distinkte Prozesse auflöste – Schmerzresonanz und Mitgefühl – und fragt, was das für die Ernährungstherapie bedeutet: Warum Gefühlsansteckung nicht heilt – und warum erst Mitgefühl die Kraft hat, die Rogers' Empathie versprach.

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Titelbild für Über Gewicht: Wir müssen gestalten – Bericht vom parlamentarischen Abend in Berlin

Über Gewicht: Wir müssen gestalten – Bericht vom parlamentarischen Abend in Berlin

Am 15. April 2026 kamen im Allianz Forum am Brandenburger Tor 200 Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesundheitswesen zusammen, um über die Zukunft der Adipositas-Prävention zu diskutieren. Prof. Dr. Marion Nestle lieferte die Keynote zu 'Food Politics', ein hochkarätiges Panel debattierte Zuckersteuer und GLP-1-Medikamente. Dieser Beitrag ordnet den Abend aus ernährungspsychologischer Perspektive ein und fragt, was das für unsere Arbeit in Hannover bedeutet.

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Titelbild für Warum Scham niemals motiviert: Über die Verwechslung von Schuld und Scham in der Ernährungstherapie

Warum Scham niemals motiviert: Über die Verwechslung von Schuld und Scham in der Ernährungstherapie

„Sie müssen sich einfach mehr zusammenreißen.” In diesem Satz steckt nicht nur ein Missverständnis über Gewichtsregulation – sondern ein fundamentales Missverständnis über die Psychologie der Scham. Ein Essay über die Unterscheidung zwischen Schuld und Scham, über den Blick des Anderen und die Frage, warum eine gewichtsinklusive Gesellschaft kein Luxus ist, sondern eine therapeutische Notwendigkeit.

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Titelbild für Die Psychologie des Jojo-Effekts: Wenn die Waage nicht mehr belohnt

Die Psychologie des Jojo-Effekts: Wenn die Waage nicht mehr belohnt

Zu Beginn einer Diät liefert die Waage täglich Dopamin. Dann stagniert das Gewicht – und das Gehirn sucht sich seine Belohnung zurück. Der Jojo-Effekt ist kein Versagen, sondern ein neurobiologisch vorhersagbares Muster. Ein Essay über die Psychologie hinter dem Kreislauf aus Verzicht und Rückfall – und über die Frage, was geschieht, wenn wir aufhören, unser Wohlbefinden an eine Zahl zu knüpfen.

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Titelbild für Frieden (mit dem Essen schließen)

Frieden (mit dem Essen schließen)

Von Platon über Kant bis Martin Buber: Dieser philosophische Essay verbindet die drei Dimensionen des Friedens - innerer, interindividueller und politischer Frieden. Ausgehend vom intuitiven Essen und 'Frieden mit dem Essen schließen' zeigt der Beitrag auf, wie Urvertrauen, Bildung und Selbstreflexion die Grundlage für friedliches Zusammenleben schaffen. Eine tiefgreifende Analyse über die Verbindung von Essen, Identität und gesellschaftlichem Frieden.

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