Die Frau, die man nachts anrufen kann
Antje* ist die Frau, die man nachts um zwei anrufen kann. Das ist keine Redensart, sondern gelebte Praxis: Ihre Schwester hat es getan, als ihre Ehe zerbrach, ihre beste Freundin, als der Befund kam, ihre Kollegin ruft schon an, wenn der Sonntag nur grau genug ist. Antje hört zu, fragt nach, fährt notfalls hin. Sie kann das, und sie kann es wirklich gut. „Ich bin die Stabile“, sagt sie über sich, und man hört, dass der Satz einmal ein Kompliment war.
In der vierten Sitzung weinte sie. Es kündigte sich nicht an – ein Satz, der harmlos begonnen hatte, kam nicht an sein Ende –, und noch während die Tränen liefen, entschuldigte sie sich dafür. „Tut mir leid“, sagte sie, „ich weiß auch nicht, was das jetzt soll.“ Sie saß dabei sehr aufrecht, suchte nach einem Taschentuch und nach Fassung und hatte beides bemerkenswert schnell wieder. Auf meine Frage, wen eigentlich sie anruft, wenn es ihr so geht wie gerade eben, kam zuerst eine lange Pause. Dann: „Niemanden. Es würde ja doch nur allen den Abend verderben.“
Ihre eigenen Abende sehen deshalb so aus: Wenn die Anrufe der anderen erledigt sind und die Wohnung still ist, öffnet sie die Schublade. Sie isst dann, sagt sie, „ohne Hunger und eigentlich auch ohne Genuss“ – so lange, bis der Abend auszuhalten ist.
Der Beitrag über die drei Ebenen der Veränderung endete im August mit einem Satz, der ein Versprechen enthielt: Die stumme Gleichung unter dem Essen lasse sich „nicht durch Verzicht“ lösen, „sondern nur dadurch, dass der Trost, für den die Schokolade einsprang, endlich einen wirklichen Ort bekommt“. Dieser Beitrag löst das Versprechen ein. Er fragt, wo dieser Ort liegt – und warum der Weg dorthin für Erwachsene so weit ist. Denn unter den Gegenerfahrungen, von denen der Beitrag über das Durcharbeiten erzählte, stand ein Satz, der leicht zu überlesen war und der schwerste von allen ist: Ich habe den Trost bei einem Menschen gesucht, und er kam.
Der Trost, der nichts kostet
Man versteht Antjes Abende erst, wenn man aufhört, sie als Schwäche zu lesen, und anfängt, sie als Auswahl zu lesen. Unter allen Formen von Trost, die einem Menschen zur Verfügung stehen, hat sie die einzige gewählt, die nichts (bzw. kaum etwas) kostet. Die Schokolade ist immer da. Sie braucht keinen Termin, keine Vorgeschichte, keine Erklärung. Sie stellt keine Fragen, sie urteilt nicht, sie erzählt nichts weiter. Sie fällt niemandem zur Last, und sie enttäuscht nicht. Der Markt hat diese Eigenschaften längst begriffen und verkauft den jederzeit verfügbaren Trost inzwischen in allen Aggregatzuständen – als Duftkerze, als „Self-Care“-Sonntag, als Tee, der „Geborgenheit“ heißt. Es ist derselbe Mechanismus wie bei der Tafel, nur mit besserem Marketing.
Der wirkliche Trost hat die gegenteiligen Eigenschaften, und zwar alle. Er hat ein Gesicht. Er lässt sich nicht herstellen, nur empfangen – er gehört, wie die Resonanz, zu den Dingen, die sich nicht bestellen lassen. Er kann zu spät kommen, ungeschickt ausfallen, ganz ausbleiben. Wer um ihn bittet, geht ein Risiko ein, das der Ersatz ihm immer abgenommen hat.
Was einen nicht enttäuschen kann, kann einen auch nicht trösten. Die Verlässlichkeit des Ersatzes und seine Wirkungslosigkeit sind dieselbe Eigenschaft.
Warum aber tröstet der Ersatz nicht wirklich? Im Essay über das Containing habe ich mit Wilfred Bion beschrieben, wie Trost eigentlich arbeitet: Ein Gegenüber nimmt das Unaushaltbare auf, verdaut es und gibt es in erträglicher Form zurück. Die Schokolade nimmt auf – aber sie gibt nichts zurück. Sie betäubt das Gefühl, statt es zu verwandeln. Sie ist ein bisschen wie das Gerät am Handgelenk, ein Pseudo-Container. Nach ihr ist man voller, aber nicht getröstet. Das Gefühl liegt am nächsten Abend unverändert an seinem Platz, und der Griff beginnt von vorn – nicht, weil Antje undiszipliniert wäre, sondern weil eine Betäubung naturgemäß nicht vorhält.
Ein Missverständnis möchte ich früh ausräumen, weil an ihm so viel unnötige Scham hängt: Nichts an einem Stück Schokolade zu einem schweren Tag ist verkehrt. Essen darf schmecken, wärmen, ein kleines Fest sein – dafür muss sich niemand rechtfertigen, das habe ich im Beitrag über den gesunden Genuss ausgeführt. Das Problem ist nie das Stück. Das Problem ist das Monopol: wenn der Ersatz der einzige Ort ist, an dem ein Mensch mit seinem Kummer unterkommt. Antjes Schublade ist nicht deshalb bedeutsam, weil dort Schokolade liegt. Sie ist bedeutsam, weil sonst niemand da ist.
Ein Bär, hinter dem jemand steht
Dass Dinge überhaupt trösten können, ist ja das eigentlich Erstaunliche – und es gibt kaum eine schönere Erklärung dafür als die von Donald Winnicott, dem britischen Kinderarzt und Psychoanalytiker, der im Containing-Essay schon kurz aufgetreten ist. Winnicott hat dem Teddybären ein Denkmal gesetzt: das Übergangsobjekt. Der Bär, der Zipfel der Schmusedecke, das ausgefranste Stofftier, ohne das keine Reise angetreten wird – es ist der erste Besitz des Kindes, der nicht Ich ist, und er hat eine präzise Aufgabe: Er tröstet dort, wo die Bezugsperson gerade nicht ist, am Rand des Einschlafens, in der Fremdheit der Nacht.
Aber – und das ist der Kern – der Bär tröstet nicht aus eigener Kraft. Er tröstet, weil er von einer Beziehung getränkt ist: Er steht für sie, er riecht nach ihr, er überbrückt ihre Abwesenheit im Vertrauen darauf, dass sie wiederkehrt. Das Übergangsobjekt ist keine Alternative zur Beziehung; es ist ihre Verlängerung in die Nacht hinein. Hinter einem Teddybären, der trösten kann, steht jemand.
Von hier aus sieht man die Tafel im Küchenschrank noch einmal anders an. In der Rekonstruktion der drei Ebenen war Süßes oft der früheste verlässliche Trost – das Stück, das nach dem Sturz vom Rad wortlos über den Küchentisch geschoben wurde. Wenn das stimmt, dann ist die Schokolade am erwachsenen Abend so etwas wie ein spätes Übergangsobjekt: ein Ding, dessen Trostkraft einmal von einer Beziehung geliehen war. Nur ist die Brücke, die es einmal war, inzwischen abgebrochen. Es steht niemand mehr dahinter. Die Tafel zehrt von einem alten Beziehungskredit, den sie selbst nicht erneuern kann – und darum wird sie mit den Jahren nicht stärker, sondern nur nötiger.
Damit ist die Frage dieses Beitrags genau gestellt. Wenn Dinge ihren Trost immer nur leihen: Wo ist dann das Original? Wo wohnt Trost, wenn nicht in der Schublade?
Warum Geben so viel leichter ist als Annehmen
Bevor die Antwort kommt, muss die eigentliche Schwierigkeit auf den Tisch, sonst bleibt die Antwort ein frommer Wunsch. Denn an Orten mangelt es den meisten Menschen weniger als an Erlaubnis. Antje hat ein volles Adressbuch und tragfähige Beziehungen im Dutzend. Was sie nicht hat, ist die Erlaubnis, sie in dieser Richtung zu benutzen. Geben: jederzeit, nachts um zwei. Nehmen: gesperrt.
Dieses Gefälle ist kein privater Spleen, es ist kulturell bestens abgesichert. Geben adelt, Nehmen beschämt. Erwachsen ist in unserer Vorstellung, wer „sich im Griff hat“. Bedürftigkeit gilt als etwas, das man hinter sich lässt wie Milchzähne, und Trost steht im Ruf des Kindlichen – als wäre er eine Vorstufe der Selbstregulation und nicht ihr lebenslanger Boden. Dazu kommt der Nützlichkeits-Einwand, der in einer Kultur der Problemlösung fast unschlagbar klingt: „Was soll das bringen? Es ändert doch nichts an der Lage.“ Der Einwand stimmt – und verfehlt den Punkt vollständig.
Trost verändert nicht die Lage. Er verändert das Alleinsein in der Lage.
Wer getröstet wurde, hat hinterher dasselbe Problem wie vorher – aber er hat es nicht mehr allein. Das klingt nach wenig und macht den gesamten Unterschied aus. Dass die Qualität unserer Beziehungen der stärkste bekannte Schutzfaktor für ein gesundes Leben ist, hat dieses Blog oft genug erzählt; dass ein beruhigtes Nervensystem das andere buchstäblich mitberuhigt, ist inzwischen sogar physiologisch gut beschrieben. Trost ist keine Sentimentalität. Er ist die älteste Form von Regulation, die unsere Art kennt.
Und doch bleibt das Annehmen teuer, und die tiefste Schicht des Preises liegt hier: Wer sich trösten lässt, muss sich sehen lassen – verweint, ohne Fassung, ohne Pointe. Er gibt die Kontrolle über das Bild ab, das andere von ihm haben, und er trägt ein Risiko, das der Ersatz ihm erspart hat: dass die Bitte ins Leere geht. Die Schokolade ist exakt die Gestalt, die Trost annimmt, wenn ein Mensch dieses Risiko nicht mehr eingehen kann.
Dass jemand es nicht mehr kann, hat fast immer eine Geschichte – und hier schließt sich der Kreis zur dritten Ebene. Es gibt Gleichungen wie die von Antje, nie ausgesprochen und tief eingetragen: Um Trost bitten = zur Last fallen. Es gibt Kindheiten, in denen das Trösten früh zur eigenen Aufgabe wurde, weil die Erwachsenen selbst zu viel zu tragen hatten – Kinder, die gelernt haben, dass Stabilität ihr Beitrag zur Familie ist, und die als Erwachsene die andere Rolle schlicht nie besetzt haben. Und es gibt die stillere Variante: die wiederholte Erfahrung, dass auf gezeigten Kummer ein Achselzucken folgte, ein Ratschlag oder ein „Stell dich nicht so an“ – und dass es darum klüger ist, ihn gar nicht erst zu zeigen. Wer so gelernt hat, wählt den Ersatz nicht aus Schwäche. Er wählt ihn, weil der Ersatz in seiner Geschichte die beste verfügbare Lösung war. Die Scham über das abendliche Essen trifft deshalb doppelt daneben: Sie beschämt einen Menschen für seine Treue zur einzigen Trostquelle, die man ihm gelassen hat.
Die Topographie des Trostes
Wo also wohnt er wirklich? Ich beschreibe drei Orte – aber ausdrücklich als Landkarte, nicht als Programm. Wer aus ihnen eine Checkliste macht („diese Woche: Ort zwei üben!“), hat aus dem Trost schon wieder ein Projekt gemacht, und genau daran erstickt er. Es geht nur darum, zu wissen, in welcher Gegend man suchen darf.
Der erste Ort sind tragende Beziehungen – genauer: Beziehungen, in denen beide Richtungen offen sind. Was dort geschieht, ist unscheinbarer, als das große Wort Trost vermuten lässt. Jemand hört zu, ohne zu reparieren. Trost wird gern mit Rat verwechselt und ist beinahe sein Gegenteil: Der Satz „Das klingt nach einem wirklich schweren Tag“ tröstet mehr als drei Lösungsvorschläge, weil er das Alleinsein beendet, statt die Lage zu kommentieren. Nur eines kann die tragfähigste Beziehung nicht: von selbst durch eine verschlossene Tür. Solange auf „Wie geht’s?“ verlässlich „Alles gut“ folgt, erfährt sie ja nicht, dass etwas zu tragen wäre. Die Tür zu diesem Ort kann nur von innen aufgemacht werden.
Der zweite Ort ist die eigene innere Stimme – das, was heute Selbstmitgefühl heißt und worüber ich im Beitrag über die Strenge in der eigenen Stimme geschrieben habe. Das Wort klingt nach einer Solo-Fähigkeit, die man trainieren könnte wie Vokabeln - die Wahrheit ist beziehungshafter. Die Fähigkeit, sich selbst zu trösten, ist verinnerlichter Fremdtrost: Man tröstet sich in der Sprache, in der man getröstet worden ist. Winnicott hat dieses Paradox in einem berühmten Aufsatz auf die Formel gebracht, dass sogar die Fähigkeit, allein zu sein, in der Gegenwart eines anderen entsteht – zuerst ist da ein Kind, das in Ruhe spielen kann, weil jemand im Zimmer ist; erst daraus wird, viel später, ein Erwachsener, der sich selbst Gesellschaft leisten kann. Für den Selbsttrost gilt dasselbe. Das entlastet enorm: Wer sich nicht trösten kann, hat kein Defizit an Disziplin und keines an Achtsamkeit. Ihm fehlt keine Technik, sondern ein Vorbild – und Vorbilder lassen sich, das ist die gute Nachricht, nachträglich finden.
Womit der dritte Ort erreicht ist: die therapeutische Beziehung. Wie das Gehaltenwerden dort arbeitet – das Wie –, steht im Containing-Essay; hier interessiert das Wo. Freud nannte den geschützten Raum [der Übertragung] ein „Zwischenreich zwischen der Krankheit und dem Leben“: ein Ort, an dem das alte Muster auftreten darf wie überall – und zum ersten Mal anders beantwortet wird. Für das Trost-Thema hat dieser Ort eine Eigenschaft, die im übrigen Leben nirgends zu haben ist: Die Angst, zur Last zu fallen, ist hier per Rahmen gegenstandslos. Die Stunde gehört einem. Das Gegenüber ist genau dafür da. Niemandem wird der Abend verdorben. Was Antje in ihrer vierten Sitzung erlebte – weinen, und niemand außer ihr selbst fand das entschuldigungsbedürftig –, war deshalb kein Zwischenfall auf dem Weg zur eigentlichen Arbeit. Es war die Arbeit. Annehmen wird in einer guten psychologisch fundierten Begleitung nicht besprochen, sondern wird geschehen gelassen – so lange, bis es ein Stück weniger gefährlich geworden ist und den Weg zurück in die Beziehungen findet, in denen gelebt wird.
Drei Orte, und ihre Reihenfolge ist keine Rangliste, sondern ein Kreislauf des Leihens: Der geschützte Raum leiht eine Stimme, die allmählich zur inneren wird. Die innere Stimme macht mutig genug für die Bitte an einen Menschen. Und jede Bitte, die ankommt, trägt eine Gegenerfahrung in die alte Gleichung ein. Es ist dieselbe langsame Mechanik, die im Beitrag über das Durcharbeiten beschrieben steht – nur dass hier nicht eine Einsicht durchgearbeitet wird, sondern eine Fähigkeit: die vielleicht früheste von allen.
„Heute war kein guter Tag“
Bei Antje gab es keinen Durchbruch, keine Verwandlungsszene; Veränderung auf dieser Ebene hat kein Premierendatum. Was es gab, war zunächst nur dies: Sie weinte, Wochen später, noch einmal – und entschuldigte sich nicht. Hinterher sagte sie einen Satz, den ich genauer fand als jede Bilanz: „Das war das erste Mal seit Jahren, dass mir jemand nichts geraten hat.“ Und irgendwann, beiläufig, erzählte sie, sie habe ihrer Schwester am Telefon gesagt, es sei kein guter Tag gewesen. Kein Drama, keine Beichte, fünf Wörter. Die Schwester hat nicht aufgelegt. Sie hat auch nichts gelöst. Sie hat zugehört und am Ende gefragt, ob sie am Samstag vorbeikommen soll.
Die Schublade interessiert Antje an manchen Abenden immer noch – das ist kein Scheitern, das ist der Takt, in dem solche Arbeit geschieht. Aber die Gleichung darunter hat Konkurrenz bekommen, und damit ist der Mechanismus dieses Beitrags vollständig: Der Ersatz verschwindet nicht durch Verzicht. Er verliert suksessive an Bedeutung, wenn das Original wieder auftritt – erst gelegentlich, dann verlässlicher. Die Schokolade hat all die Jahre nur vertreten. Man muss sie nicht besiegen. Man darf ihr sogar dankbar sein, denn sie hat eine Stelle besetzt gehalten, die sonst leer gewesen wäre. Aber eine Vertretung bleibt eine Vertretung. Sie wird entbehrlich in genau dem Maß, in dem der Trost wieder dort wohnen darf, wo er herkommt: bei Menschen.
Vielleicht sind Sie selbst eher die Person, die alle anrufen, und kennen die Stille danach. Dann ist dies der wichtigste Satz dieses Beitrags: Ihre Bedürftigkeit ist kein Konstruktionsfehler. Sie ist die Grundausstattung – dieselbe, derentwegen die anderen Sie anrufen dürfen. Und wer immer nur gibt, enthält den Menschen, die ihn lieben, übrigens etwas vor: die Gelegenheit, endlich auch einmal in die andere Richtung zu geben. Die meisten empfinden diese Gelegenheit nicht als Last. Sie empfinden sie als Geschenk, auf das sie lange gewartet haben.
Ein neues Gebot folgt aus alledem nicht – niemand muss sich trösten lassen, und schon gar nicht ab sofort und richtig. Es reicht, die Landkarte zu kennen. Und falls heute Abend wieder die Schublade ruft: Essen Sie ein Stück, wenn Sie mögen, in Ruhe. An dieser Front müssen Sie nichts mehr gewinnen. Der Ort, an dem sich etwas verändern kann, liegt woanders – einen Anruf weit entfernt, fünf Wörter groß: Heute war kein guter Tag.
* Die Vignette ist eine Verdichtung mehrerer Klient:innen-Geschichten – die Pointe ist real, die Person ist es nicht.
Über den Autor
Julian Jaschinger ist Ökotrophologe (B.Sc.), Ernährungstherapeut und besitzt ein Hochschulzertifikat in Ernährungspsychologie. Seine Praxis befindet sich am „Bauch von Hannover“ (Markthalle). Seit der Gründung 2017 verbindet sein Ansatz wissenschaftliche Ernährungstherapie mit psychologischen und philosophischen Prinzipien für ein gesundes Verhältnis zu Nahrung und Körper. Weitere Informationen unter verumvita.de.
Aus derselben Haltung entsteht VerumVita Digital – ein Begleiter, der dir die Deutung zurückgibt, statt sie zu übernehmen. → www.verumvita-digital.de
Literatur
- Winnicott, D. W. (1953). Transitional Objects and Transitional Phenomena. International Journal of Psycho-Analysis, 34, 89–97. — Dt. in: Vom Spiel zur Kreativität. Stuttgart: Klett-Cotta.
- Winnicott, D. W. (1958). The Capacity to be Alone. International Journal of Psycho-Analysis, 39, 416–420.
- Freud, S. (1914). „Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten“. In: Gesammelte Werke, Bd. X. Frankfurt a. M.: S. Fischer. — Zum „Zwischenreich“.
Weiterführende Artikel:
- Die drei Ebenen der Veränderung – warum „einfach weniger Schokolade“ nicht funktioniert
- Warum Einsicht nicht reicht – Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten
- Containing – wie unaushaltbare Gefühle gehalten werden
- Die Strenge in der eigenen Stimme – Selbstmitgefühl
- Die unsichtbare Beziehung – Übertragung in der Ernährungsberatung
- Emotionales Essen – die älteste Beziehungserfahrung
- Warum Scham niemals motiviert
- Das Einzige, was im Leben wirklich zählt – die Qualität unserer Beziehungen
