VerumVita - Wahres Leben

Die unsichtbare Beziehung: Warum Übertragung in der Ernährungsberatung unvermeidlich ist – und warum das kein Problem ist

Titelbild für Die unsichtbare Beziehung: Warum Übertragung in der Ernährungsberatung unvermeidlich ist – und warum das kein Problem ist

Die Schokotorte

Sabine* sitzt in der Beratung. Die Ernährungstherapeutin – engagiert, fachlich kompetent, empathisch – erklärt, warum ein bewussterer Umgang mit Zucker langfristig sinnvoll wäre. Sabine nickt. Sie formuliert ein Ziel: keine Schokolade unter der Woche. Die Therapeutin lobt den Vorsatz. Sabine lächelt. Es fühlt sich gut an. Richtig. Vernünftig.

Zwanzig Minuten später sitzt Sabine in einem Café, vor sich ein Stück Schokotorte – und ein diffuses Schuldgefühl, das seltsam vertraut schmeckt. Wie damals, als ihre Mutter sagte: „Davon wirst du nur noch dicker." Sabine hatte auch damals genickt. Und hatte auch damals, sobald die Mutter aus dem Raum war, heimlich in die Süßigkeitenschublade gegriffen.

Die Frage, die sich hier stellt, geht weit über Ernährung hinaus: Warum wiederholt sich dieses Muster? Warum nickt Sabine, obwohl sie weiß, dass sie den Vorsatz nicht einhalten wird? Und warum schmeckt das Schuldgefühl so vertraut?

Die Antwort führt zu einem Phänomen, das Sigmund Freud vor über hundert Jahren beschrieben hat – und das in der Ernährungsberatung so vorhersagbar auftritt, dass es fast einen Lehrplan verdient: die Übertragung.

In meinem letzten Beitrag habe ich angekündigt, dass die Grenzen zwischen Ernährungstherapie und psychotherapeutischem Terrain „ein Thema für einen anderen Tag" seien. Heute ist dieser Tag. Und das Thema ist dringender, als es auf den ersten Blick erscheinen mag.


I. Was Übertragung ist – und was sie nicht ist

Freud stolperte über die Übertragung, als er bemerkte, dass seine Patientinnen Gefühle für ihn entwickelten, die offensichtlich nicht ihm galten. Zuneigung, Wut, Bewunderung, Angst – Emotionen von einer Intensität, die in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Beziehung stand. Zunächst hielt Freud das für eine Störung, ein Hindernis auf dem Weg zur eigentlichen Arbeit. Dann erkannte er: Die Übertragung ist die eigentliche Arbeit. Sie ist kein Rauschen im Signal. Sie ist das Signal.

In seiner grundlegenden Schrift Zur Dynamik der Übertragung (1912) definierte Freud das Phänomen so: Übertragung ist die unbewusste Verschiebung von Gefühlen, Erwartungen und Beziehungsmustern aus früheren – insbesondere kindlichen – Beziehungen auf gegenwärtige Beziehungspartner. Der Patient erlebt den Therapeuten nicht als den, der er ist, sondern als den, der er war – oder genauer: als die innere Repräsentation einer früheren Bezugsperson, die im psychischen Apparat konserviert wurde.

Das klingt abstrakt. In der Praxis ist es konkret bis zur Banalität.

Der Klient, der auf jeden Vorschlag der Beraterin mit „Ja, Sie haben recht" reagiert, obwohl er innerlich längst abgeschaltet hat – weil er gelernt hat, dass Widerspruch bestraft wird. Die Klientin, die ihre Therapeutin idealisiert und jede Empfehlung wie ein Evangelium befolgt – bis sie plötzlich alles hinwirft, weil keine Idealisierung dem Realitätstest standhält. Der Mann, der bei der kleinsten kritischen Nachfrage aggressiv wird – nicht weil die Frage unangemessen war, sondern weil er in der Stimme des Beraters die Stimme eines Vaters hört, der nie zufrieden war.

All das ist Übertragung. Und all das geschieht nicht nur in der Psychotherapie, sondern überall dort, wo Menschen in asymmetrischen Beziehungen aufeinandertreffen: zwischen Lehrer und Schüler, Chef und Angestelltem, Arzt und Patient, Trainer und Sportler – und eben zwischen Ernährungsberater*in und Klient*in.

In meinem Beitrag über die drei Säulen für ein erfülltes Leben habe ich Freuds Konzept der psychischen Gesundheit beschrieben: lieben und arbeiten können. Was Freud damit auch meinte: die Fähigkeit, gegenwärtige Beziehungen als gegenwärtige zu erleben – und nicht als Wiederholung vergangener Dramen. Übertragung ist der Moment, in dem diese Fähigkeit vorübergehend aussetzt. Und das ist menschlich, nicht pathologisch.


II. Warum Ernährungsberatung ein Hotspot für Übertragung ist

Man könnte einwenden: Übertragung mag in der Psychotherapie eine Rolle spielen, wo es um tiefe emotionale Themen geht. Aber in der Ernährungsberatung? Da geht es doch um Ballaststoffe und Blutzuckerwerte.

Dieser Einwand verkennt eine fundamentale Wahrheit, die ich in meinem Beitrag über emotionales Essen ausführlich beschrieben habe: Essen ist die älteste Beziehungserfahrung des Menschen. Es gibt keinen Bereich des menschlichen Lebens, in dem Biografie, Emotion und zwischenmenschliche Dynamik dichter verwoben sind als beim Essen. Und genau deshalb ist die Ernährungsberatung nicht weniger anfällig, sondern anfälliger für Übertragungsphänomene als viele andere Beratungskontexte.

Drei Gründe:

1. Essen ist die Ur-Beziehungserfahrung

Das Erste, was ein Neugeborenes erfährt, ist Nahrung – gegeben von einer Bezugsperson. Das Saugen an der Brust liefert nicht nur Kalorien, sondern Nähe, Wärme, Sicherheit, das Gefühl: Die Welt ist ein guter Ort. Freud sprach von der oralen Phase – jener Entwicklungsstufe, in der Nahrungsaufnahme und emotionale Bindung neuronal untrennbar verschmelzen.

In meinem Beitrag über die Ernährungsberater unseres Lebens habe ich beschrieben, wie in den ersten Lebensjahren unsere Eltern die Ernährungsberater sind, die alles prägen: was als „normal" gilt, was „gesund" heißt, was verboten ist und was als Belohnung dient. Diese frühen Erfahrungen bilden die Schablone, durch die wir jede spätere Beratungssituation zum Thema Essen unwillkürlich betrachten.

Wer später in einer Ernährungsberatung sitzt, aktiviert – ohne es zu wollen und ohne es zu wissen – genau diese Schablone. Die*der Berater*in ist nicht einfach eine Fachperson, sondern – für das Unbewusste der*des Klient*in – eine Neuauflage der ersten Person, die über das Essen bestimmt hat.

2. Berater*innen stehen strukturell in der Elternposition

Qualifizierte Ernährungstherapeut*innen begegnen ihren Klient*innen auf Augenhöhe – sie bewerten kein Essverhalten und maßen sich nicht an, grundsätzlich besser zu wissen, was für einen anderen Menschen richtig ist. Und das spielt für Klient*innen durchaus eine Rolle: Sie spüren, ob ihnen jemand gegenübersitzt, der über sie urteilt, oder jemand, der mit ihnen arbeitet. Genau hier liegt ein kritischer Punkt für die ernährungstherapeutische Praxis – und vielleicht der Schulterschluss zu dem, was die Ernährungs Umschau zu Recht einfordert: Wenn Ernährungstherapeut*innen die aufkommende Übertragung wahrnehmen, können sie diese behutsam ansprechen und sicherstellen, dass beide – im übertragenen Sinne – auf der gleichen Seite des Tisches sitzen. Erst dann lässt sich ein realistischer Arbeitsauftrag definieren, der nicht vom Unbewussten diktiert wird.

Aber die bewusste Augenhöhe ändert nichts an der strukturellen Asymmetrie, die das Unbewusste liest: Hier sitzt jemand mit Expertise, der über mein Essen spricht. Das reicht oftmals, um alte Muster zu aktivieren.

Für das Unbewusste der Klient*innen ist die Parallele überwältigend: Die Mutter, die am Esstisch sagte „Iss dein Gemüse." Der Vater, der das Dessert verweigerte, bis der Teller leer war. Die Großmutter, die Liebe in Form von Kuchen servierte und gekränkt war, wenn man „Nein" sagte. In meinem Beitrag über unsere Essgeschichten habe ich beschrieben, wie tief diese biografischen Muster reichen. Sie sind nicht bloße Erinnerungen. Sie sind Beziehungsskripte, die das Unbewusste automatisch aktiviert, sobald die Konstellation stimmt: eine Person, die Autorität hat, spricht über mein Essen.

3. Essen ist mit Macht verknüpft

In meinem Beitrag über das familiäre Pendel habe ich Laura zitiert, die mit fünfzehn Jahren aufgehört hatte zu essen, und die einen Satz sagte, der alles zusammenfasste: „Das Essen ist das Einzige, bei dem nur ich entscheide."

Schon Kleinkinder entdecken, dass sie über das Essen Macht ausüben können – die Macht, den Mund zu öffnen oder zu verschließen, zu schlucken oder auszuspucken. Es ist oft der erste Bereich, in dem ein Kind Autonomie erlebt. Diese Verbindung zwischen Essen und Autonomie bleibt ein Leben lang bestehen. Und sie wird in der Beratungssituation reaktiviert – jedes Mal, wenn eine Empfehlung wie eine Anweisung klingt und ein Vorschlag wie ein Verbot wirkt.

Wer über das Essen eines anderen Menschen spricht, betritt immer auch das Terrain von Macht, Autonomie und Beziehung. Ob man das beabsichtigt oder nicht.


III. Das Schokoladen-Szenario: Eine Übertragungsanalyse

Kehren wir zu Sabine zurück und sezieren, was in jenen zwanzig Minuten zwischen Beratungszimmer und Café wirklich geschah.

Was die Beraterin tat: Sie empfahl, den Schokoladenkonsum unter der Woche zu reduzieren. Sachlich fundiert. Einfühlsam formuliert. Fachlich korrekt.

Was Sabine bewusst erlebte: Einen vernünftigen Vorschlag, dem sie zustimmte.

Was Sabines Unbewusstes erlebte: Die strenge Mutter, die Süßes verbietet. Die Autorität, die bestimmt, was „richtig" ist. Die Stimme, die sagt: Du bist nicht in der Lage, selbst zu entscheiden, was gut für dich ist.

Was Sabine sagte: „Ja, das mache ich." – Anpassung. Gehorsam. Konfliktvermeidung. Genau das Muster, das sie als Kind perfektioniert hatte.

Was Sabine tat: Sie kaufte sich Schokotorte. – Rebellion. Autonomiebehauptung. Das trotzige Kind, das sich holt, was es will, weil es verboten wurde. In meinem Beitrag über die Fallstricke der Selbstdisziplin habe ich Freuds Drei-Instanzen-Modell beschrieben: das Es (der Impuls), das Über-Ich (die verinnerlichte Norm) und das Ich (der Vermittler). Was in Sabines Café-Szene geschah, war ein klassischer Über-Ich-Konflikt: Die Beraterin hatte – ohne es zu wollen – das Über-Ich aktiviert. Und das Es antwortete mit der einzigen Sprache, die es kennt: Widerstand.

Was die Beraterin denkt, als Sabine in der nächsten Sitzung berichtet, dass es „nicht so gut geklappt hat": Die Klientin ist nicht compliant. Sie setzt meine Empfehlungen nicht um. Vielleicht fehlt ihr die Motivation. – Auch das ist keine sachliche Analyse. Es ist Gegenübertragung: die emotionale Reaktion der Beraterin auf das Übertragungsgeschehen. Die Frustration der Mutter, die nicht gehört wird. Der leise Ärger der Autorität, deren Expertise nicht gewürdigt wird.

Das Entscheidende: Keiner der Beteiligten handelt „falsch". Beide agieren in einem unsichtbaren Beziehungsskript, das keiner von beiden geschrieben hat. Das Skript stammt aus Sabines Kindheit – aber es inszeniert sich im Hier und Jetzt, in einem Beratungszimmer einer beliebigen Großstadt, zwischen zwei Erwachsenen, die eigentlich über Schokolade sprechen wollten.

Übertragung ist nicht das, was schief geht. Übertragung ist das, was immer passiert – ob wir hinschauen oder nicht.


IV. Das Don't, das mehr braucht

In der aktuellen Ausgabe der Ernährungs Umschau (03/2026) – einer zertifizierten Onlinefortbildung mit dem Titel „Psychologische Methoden in der Ernährungsberatung" – werden Dos und Don'ts für den Umgang mit psychologischen Themen in der Ernährungsberatung formuliert. Unter den Don'ts findet sich die Empfehlung: Bei „schwierigen" Klient*innen keine unprofessionellen Rollenübertragungen einnehmen (z. B. Freund*in, Eltern).

Dieses Don't ist richtig. Unprofessionelle Rollenübertragungen sind eben das: unprofessionell – egal ob in der Ernährungsberatung oder in der Psychotherapie.

Was aber zu kurz greifen würde, ist die implizite Annahme einer klaren Trennlinie zwischen Ernährungsberatung und Psychotherapie. Aaron Antonovsky hat mit seinem Modell der Salutogenese gezeigt, dass Gesundheit und Krankheit keine Gegenpole sind, sondern auf einem Kontinuum verlaufen. Dasselbe gilt für die Intensität therapeutischer Intervention: Ernährungsberatung, Ernährungstherapie, ambulante Psychotherapie, teilstationäre und stationäre Behandlung – das sind keine getrennten Welten mit Zäunen dazwischen, sondern Abstufungen auf einem fließenden Spektrum. Manchmal reicht eine ambulante Psychotherapie nicht aus und es braucht intensivere Formate. Und manchmal leistet eine ernährungstherapeutische Begleitung – gerade weil sie niedrigschwelliger ist, weil das Setting weniger bedrohlich wirkt als eine Psychotherapie, weil viele Klient*innen sich keine wöchentlichen Psychotherapiestunden leisten können – etwas, das eine formale Psychotherapie so nicht leisten kann.

Die Ausbildung von Psychotherapeut*innen ist zweifellos tiefer, ihre Methoden sind spezifischer, ihr Rahmen ist gesetzlich anders definiert. Aber die Vorstellung, man könne zwischen einer Beratung, in der psychologische Dynamiken „dazugehören", und einer, in der sie es nicht tun, eine saubere Grenze ziehen, verkennt die Realität der Beratungssituation. Ernährungstherapeut*innen sollten keine Übertragungen formal deuten, keine regressiven Prozesse einleiten und keine psychoanalytischen Interventionen durchführen, für die eine psychotherapeutische Ausbildung erforderlich ist. Und sie sollten nicht in die Rolle des fürsorglichen Elternteils, der strengen Lehrkraft oder der*des besten Freund*in schlüpfen – auch wenn die Dynamik der Beratung sie dorthin zieht. All das ist richtig und wichtig. Aber es ist eine Frage des Grades, nicht des Wesens.

Aber das Don't setzt etwas voraus, das es nicht benennt: Wer vermeiden will, eine unprofessionelle Rolle einzunehmen, muss zunächst erkennen, dass eine Übertragungsdynamik ihn dorthin zieht. Und genau das ist der Punkt, an dem die Handlungsempfehlung allein nicht ausreicht.

Denn Übertragung ist kein Angebot, das man annehmen oder ablehnen kann. Sie ist eine psychische Realität, die in dem Moment entsteht, in dem zwei Menschen in einer asymmetrischen Beziehung aufeinandertreffen. Berater*innen werden nicht zur Elternfigur, weil sie sich dafür entscheiden – sondern weil Klient*innen sie unbewusst dort positionieren und sie, wenn sie das Muster nicht erkennen, ebenso unbewusst in die komplementäre Rolle hineinrutschen. Die Übertragung existiert nicht, weil wir uns auf sie einlassen. Sie existiert, weil wir Menschen sind.

Die Ernährungs Umschau nennt unter den Dos bereits zwei wichtige Ansätze: die eigene Weiterbildung im Bereich psychischer Belastungen und das Reflektieren eigener Gefühle. Das sind Schritte in die richtige Richtung. Was fehlt, ist das verbindende Glied: die explizite Anerkennung, dass Übertragung und Gegenübertragung in der Ernährungsberatung nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind – und dass ihre Bewusstmachung die Voraussetzung dafür ist, das Don't überhaupt einhalten zu können.

Die Anführungszeichen um „schwierig" sind dabei aufschlussreich. Was macht Klient*innen „schwierig"? In meiner Praxiserfahrung sind es häufig genau die Übertragungsdynamiken, die diesen Beitrag durchziehen: der Klient, der auf keinen Vorschlag eingeht; die Klientin, die alles verspricht und nichts umsetzt; der Mann, der bei jeder Nachfrage aggressiv wird. Diese Klient*innen sind nicht „schwierig" – sie agieren in Beziehungsmustern, die sie nicht gewählt haben. Und wer das als Berater*in nicht erkennt, agiert mit.

Bereits in meinem früheren Beitrag über Ethik in der Ernährungsberatung habe ich geschrieben, dass es in psychosozialen Arbeitssituationen zwangsweise zu Übertragung und Gegenübertragung kommt – und dass die ethische Aufgabe nicht darin besteht, sie zu vermeiden, sondern ihnen „angemessen zu begegnen". Dieser Beitrag war ein Anriss. Hier möchte ich den Gedanken weiter denken.

Ohne Erkennen kein Vermeiden

Das Paradox lautet: Wer eine Rolle nicht einnehmen will, muss bemerken, dass er*sie sie bereits spielt. Wenn Berater*innen spüren, dass Klient*innen sie idealisieren, und daraufhin betont distanziert und sachlich werden, um die Nähe abzuwehren – dann reagieren sie auf die Übertragung. Wenn sie merken, dass Klient*innen rebellieren, und daraufhin ihre Empfehlungen abschwächen, um den Konflikt zu vermeiden – dann agieren sie in der Gegenübertragung. In beiden Fällen wurde eine unprofessionelle Rolle eingenommen – nur eben unbewusst.

Das Don't der Ernährungs Umschau adressiert das Symptom: die Rollenübernahme. Was es nicht adressiert, ist der Mechanismus: die Übertragungsdynamik, die zur Rollenübernahme führt. Das ist kein Fehler der Empfehlung – es ist eine Lücke, die geschlossen werden kann.

Die Empfehlung, die das Don't vervollständigt, könnte lauten:

Agiere nicht in der Übertragung. Aber lerne, sie zu erkennen.

Das ist ein fundamentaler Unterschied. Agieren bedeutet: Berater*innen werden zum strengen Elternteil (verbieten, bewerten, kontrollieren), ohne es zu merken. Oder: Klient*innen werden zum trotzigen Kind, ohne zu verstehen, warum. Das Muster reproduziert sich – und das Don't wird verletzt, obwohl alle Beteiligten guten Willens sind.

Reflektieren bedeutet: „Ich merke, dass ich gerade autoritär werde. Warum?" Oder: „Mein*e Klient*in reagiert auf meinen Vorschlag so, als hätte ich etwas verboten – obwohl ich nur eine Option genannt habe. Was könnte das bedeuten?" In dem Moment, in dem das Muster erkannt wird, können Berater*innen entscheiden, die Rolle nicht einzunehmen. Erst dann wird das Don't einlösbar.

In der Sprache Viktor Frankls, die ich in meinem Beitrag über Reiz und Reaktion beschrieben habe: Zwischen dem Reiz (der Übertragung der*des Klient*in) und der Reaktion (dem Agieren der*des Berater*in) gibt es einen Raum. In diesem Raum liegt die professionelle Kompetenz. Nicht die Kompetenz, Übertragung zu verhindern – sondern die Kompetenz, sie zu erkennen und nicht blind in ihr zu agieren.


V. Vier Gesichter der Übertragung in der Ernährungsberatung

Übertragung ist kein monolithisches Phänomen. Sie zeigt sich in der Ernährungsberatung in mindestens vier typischen Mustern, die ich in unserer Praxis immer wieder beobachte:

1. Die idealisierende Übertragung

„Sie wissen so viel. Sagen Sie mir einfach, was ich tun soll."

Die*der Klient*in projiziert auf die*den Berater*in das Bild der allwissenden, rettenden Instanz – die gute Mutter, der fürsorgliche Vater, der Guru, der den Weg weist. Berater*innen werden idealisiert, ihre Empfehlungen werden als Evangelium behandelt. Das fühlt sich schmeichelhaft an – und ist eine Falle.

Denn die idealisierende Übertragung hat ein Verfallsdatum. Irgendwann werden Berater*innen die unrealistischen Erwartungen nicht erfüllen können. Ein Vorschlag wird nicht funktionieren, eine Aussage wird missverständlich sein, ein Termin wird ausfallen. Und dann kippt die Idealisierung oft schlagartig in Enttäuschung oder Wut. Nicht weil Berater*innen versagt haben, sondern weil sie nie das waren, wofür sie gehalten wurden.

Paul Watzlawick hätte hier gelächelt: In meinem Beitrag über Selbstfindung und Ernährungsberatung habe ich sein Bonmot zitiert: „Wer zu sich selbst finden will, darf andere nicht nach dem Weg fragen." Die idealisierende Übertragung ist genau diese Delegation – die Sehnsucht, dass jemand anderes die schwere Last der eigenen Veränderung tragen möge.

Was Berater*innen tun können: Die Idealisierung weder genießen noch brüsk zurückweisen. Stattdessen: die Kompetenz der*des Klient*in betonen. „Was meinen Sie denn, was Ihnen guttun würde?" Die Verantwortung sanft, aber beharrlich zurückgeben.

2. Die feindliche Übertragung

„Sie verstehen mich sowieso nicht. Sie sind ja schlank."

Hier projizieren Klient*innen auf Berater*innen das Bild einer kritischen, bewertenden Instanz – die Lehrerin, die nie zufrieden war, die Mutter, die immer etwas auszusetzen hatte, der Vater, der nie genug bekam. Jeder Vorschlag wird als Angriff erlebt, jede Nachfrage als Verhör.

Hinter der Feindseligkeit verbirgt sich häufig eine Schutzstrategie: Wer angreift, muss sich nicht öffnen. Wer Berater*innen entwertet, schützt sich vor der Verletzlichkeit, die mit ehrlicher Selbstreflexion einhergeht. In meinem Beitrag über das Unbehagen im dicken Körper habe ich beschrieben, wie tief die gesellschaftliche Stigmatisierung reicht – und wie sie die Erwartung nährt, auch in der Beratung bewertet und verurteilt zu werden.

Was Berater*innen tun können: Nicht persönlich nehmen. Die Feindseligkeit als Information über die Beziehungsgeschichte der*des Klient*in wertschätzen, ohne sie zu kommentieren. Rogers' Grundhaltung der unbedingten Wertschätzung ist hier nicht optional – sie ist überlebensnotwendig.

3. Die gehorsame Übertragung

Das ist Sabines Muster – und vielleicht das häufigste in der Ernährungsberatung. Nicken, versprechen, sabotieren. Berater*innen werden zur Elternfigur, der man gehorcht, solange sie hinschauen. Sobald die Tür ins Schloss fällt, kehrt die Autonomie zurück – allerdings nicht als bewusste Entscheidung, sondern als unbewusste Rebellion.

Das Tückische: Die gehorsame Übertragung ist für Berater*innen die angenehmste. Klient*innen wirken motiviert, kooperativ, einsichtig. Die Sitzung fühlt sich „gut" an. Dass die Compliance eine Fassade ist, zeigt sich erst im Verlauf – wenn Ziele wiederholt verfehlt werden, ohne dass Klient*innen erklären können, warum.

In meinem Beitrag über Konditionierung in der Ernährungsberatung habe ich die ethische Spannung zwischen Fremd- und Selbstbestimmung beschrieben. Die gehorsame Übertragung ist das psychologische Pendant dazu: Klient*innen übernehmen nicht die Empfehlung, sondern die Macht der Berater*innen – und reagieren darauf mit der einzigen Macht, die ihnen bleibt: dem heimlichen Widerstand.

Was Berater*innen tun können: Misstrauisch werden bei zu viel Zustimmung. Nachfragen: „Was davon finden Sie wirklich sinnvoll? Und was klingt eher nach etwas, das Sie tun sollten?" Den Unterschied zwischen Wollen und Sollen bewusst machen – und dabei auf den goldenen dritten Weg der Selbstdisziplin verweisen: Nachhaltige Veränderung entsteht nicht durch Gehorsam, sondern durch die Verbundenheit mit dem eigenen zukünftigen Selbst.

4. Die erotisierte Übertragung

Selten thematisiert, aber existent: Die Beratungsbeziehung wird zum Ersatz für emotionale Intimität. Klient*innen kommen nicht wegen der Ernährung, sondern wegen der zwanzig Minuten, in denen ihnen jemand zuhört, sie ernst nimmt, ihnen Aufmerksamkeit schenkt.

Das ist kein romantisches Interesse im engeren Sinne. Es ist die Sehnsucht nach einer Nähe, die im Alltag fehlt – und die in der geschützten Atmosphäre der Beratung vorübergehend erfüllt wird. Freud erkannte, dass auch diese Form der Übertragung nicht abzulehnen, sondern zu verstehen ist: Sie zeigt, was Klient*innen fehlt. Berater*innen sind nicht die Antwort auf dieses Fehlen – aber sie können Klient*innen dabei unterstützen, die Frage zu formulieren.

Was Berater*innen tun können: Den professionellen Rahmen wahren, ohne die emotionale Intensität zu pathologisieren. Die Bedürfnisse hinter der Übertragung als diagnostisch wertvoll anerkennen. Und, wenn nötig, auf die Grenzen der eigenen Zuständigkeit verweisen.


VI. Die Gegenübertragung – der blinde Fleck der Berater*innen

Bisher habe ich fast ausschließlich über die Übertragung der Klient*innen gesprochen. Aber die psychoanalytische Tradition macht unmissverständlich klar: Übertragung ist ein wechselseitiges Phänomen. Was Klient*innen auf Berater*innen projizieren, löst in Berater*innen eine emotionale Reaktion aus – die Gegenübertragung. Und diese Gegenübertragung ist mindestens ebenso bedeutsam.

Heinrich Racker, einer der einflussreichsten Theoretiker der Gegenübertragung, schrieb 1968 in seinem Standardwerk Transference and Countertransference: Die Gegenübertragung ist nicht die Achillesferse des Therapeuten, sondern sein feinstes diagnostisches Instrument – wenn er sie wahrnimmt.

Was bedeutet das für die Ernährungsberatung?

Situation 1: Der Klient nimmt nicht ab. Die Beraterin merkt, dass sie zunehmend frustriert ist. Sie erwischt sich bei dem Gedanken: „Ich habe alles erklärt. Warum setzt er es nicht um?"

Das ist Gegenübertragung: Die Beraterin übernimmt unbewusst die Rolle der Mutter, die nicht gehört wird. Die Frustration gehört nicht zur aktuellen Beziehung – sie ist ein Echo der Übertragungsdynamik, die der Klient initiiert hat.

Situation 2: Die Klientin erzählt von ihren Essanfällen und der Berater spürt eine unangemessene Strenge in sich aufsteigen. Er möchte sagen: „Sie müssen sich einfach zusammenreißen." – obwohl er weiß, dass das fachlich falsch ist.

Auch das ist Gegenübertragung: Der Berater projiziert eigene verinnerlichte Normen auf die Klientin. Möglicherweise aktiviert die Schilderung der Klientin eigene, unverarbeitete Themen des Beraters – eigene Erfahrungen mit Kontrolle und Verlust, mit Disziplin und Scham. In meinem Beitrag über die Fallstricke der Selbstdisziplin habe ich beschrieben, wie tief der Wert der Selbstdisziplin in unserer Kultur verankert ist – und wie leicht er zur inneren Peitsche wird. Ernährungstherapeut*innen sind vor dieser Dynamik nicht geschützt. Im Gegenteil: Wer selbst ein intensives Verhältnis zur Ernährung hat – und das haben die meisten von uns –, ist besonders anfällig dafür, eigene Themen in der Gegenübertragung zu agieren.

Situation 3: Die Beraterin fühlt sich bei einer bestimmten Klientin besonders engagiert. Sie gibt sich mehr Mühe als sonst, denkt zwischen den Sitzungen an sie, bereitet sich akribischer vor. Auf den ersten Blick wirkt das wie Professionalität. Auf den zweiten ist es eine Gegenübertragungsreaktion – möglicherweise eine komplementäre Antwort auf die idealisierende Übertragung der Klientin: Die Beraterin will die rettende Instanz sein, die die Klientin in ihr sieht.

Christoph Klotter hat den Satz geprägt: „Ernährungsberatung ist niedrigschwellige Psychotherapie." In meinem vorigen Beitrag habe ich diesen Satz verteidigt. Er hat aber auch eine unbequeme Kehrseite: Wenn Ernährungsberatung niedrigschwellige Psychotherapie ist, dann sind Ernährungstherapeut*innen auch den Fallstricken der therapeutischen Beziehung ausgesetzt – einschließlich der Gegenübertragung. Und zwar ohne die Absicherung durch Supervision, Lehranalyse oder psychotherapeutische Ausbildung, die in der Psychotherapie selbstverständlich sind.

Wer nicht bereit ist, in den eigenen Spiegel zu schauen, sollte nicht in die Augen anderer Menschen blicken wollen.


VII. Was wir tun können – und was nicht

Wie also gehen wir als Ernährungstherapeut*innen professionell mit einem Phänomen um, das unvermeidlich ist, das wir nicht therapeutisch bearbeiten dürfen und das unsere Arbeit trotzdem tiefgreifend beeinflusst?

Drei Prinzipien:

1. Bewusstmachung statt Vermeidung

Der erste und wichtigste Schritt ist die schlichte Anerkennung: Übertragung findet statt. In jeder Beratungsbeziehung. Ohne Ausnahme. Wenn ein Klient zum dritten Mal „versagt" hat – liegt das an seiner „Undiszipliniertheit"? Oder replizieren wir gerade eine Dynamik, in der er schon immer „gescheitert" ist?

In meinem Beitrag über den vermeintlichen Klick-Moment habe ich die Identitätsnarrative beschrieben, die Menschen mit sich tragen: „Ich bin jemand, der Dinge abbricht." „In unserer Familie sind wir halt alle kräftig." „Ich habe es gar nicht verdient, mich wohlzufühlen." Diese Narratives wirken in der Übertragung: Klient*innen erwarten unbewusst, dass Berater*innen sie – wie alle anderen zuvor – für ihr Scheitern verurteilen. Und Berater*innen, wenn sie das Muster nicht erkennen, bestätigen diese Erwartung ungewollt.

Bewusstmachung erfordert keinen Masterabschluss in Psychoanalyse. Sie erfordert die Bereitschaft, sich regelmäßig drei Fragen zu stellen:

  • Was löst diese*r Klient*in in mir aus?
  • Erinnert mich diese Dynamik an etwas?
  • Reagiere ich gerade auf das, was tatsächlich gesagt wurde – oder auf das, was ich hineinlese?

2. Supervision und kollegialer Austausch

Die Psychotherapie hat ein Instrument, das in der Ernährungstherapie noch viel zu selten genutzt wird: die Supervision. Ein geschützter Raum, in dem Fachpersonen ihre Beziehungsdynamiken mit Klient*innen reflektieren können – nicht um Schwäche einzugestehen, sondern um professionelle Qualität zu sichern.

Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Was wir brauchen, ist die Bereitschaft, die eigene Arbeit regelmäßig reflektieren zu lassen. Das kann in Form kollegialer Intervisionsgruppen geschehen, in einer professionellen Supervision oder schlicht in einem ehrlichen Gespräch mit einer vertrauenswürdigen Kolleg*in: „Bei dieser*diesem Klient*in fühle ich mich seltsam. Darf ich dir davon erzählen?"

3. Grenzen anerkennen

Hier schließt sich der Kreis zur Ernährungs Umschau – und zu dem, was die Empfehlung zurecht betont: Wir sind keine Psychotherapeut*innen. Wenn eine Übertragungsdynamik so massiv wird, dass sie die ernährungstherapeutische Arbeit blockiert – wenn Klient*innen wiederholt und trotz bester Beziehungsgestaltung ihr eigenes Vorankommen sabotieren, wenn die emotionale Intensität der Beratung die fachlichen Inhalte überlagert, wenn Berater*innen merken, dass sie selbst in eine Verstrickung geraten sind, aus der sie sich nicht lösen können –, dann ist eine Überweisung an eine psychotherapeutische Fachperson kein Versagen. Sie ist professionelle Kompetenz.

Die Grenze zwischen Ernährungstherapie und Psychotherapie ist kein starrer Zaun. Sie ist ein fließender Übergang – und genau deshalb brauchen wir umso mehr Bewusstsein dafür, wo wir gerade stehen. In meinem Beitrag über die reflexive Freiheit beim Essen habe ich beschrieben, dass es nicht um den Gegensatz zwischen Determination und absolutem freien Willen geht, sondern um die schrittweise gewonnene Fähigkeit, eigene Muster zu erkennen und zu gestalten. Das gilt für unsere Klient*innen. Und es gilt für uns.


VIII. Freuds Geschenk

Sigmund Freud hat uns mit dem Konzept der Übertragung kein Problem hinterlassen. Er hat uns ein diagnostisches Werkzeug geschenkt – vielleicht sein wichtigstes.

Denn die Übertragung zeigt uns, was Klient*innen mitbringen. Sie zeigt uns, welche Beziehungserfahrungen sie geformt haben, welche Erwartungen sie an Autoritätspersonen richten, welche Ängste sie vor Nähe oder Bewertung haben. Wer das lesen kann – nicht deuten, nicht interpretieren, sondern schlicht wahrnehmen –, versteht die eigenen Klient*innen besser als jedes Ernährungsprotokoll es je könnte.

Die Übertragung ist nicht das, was die Beratung gefährdet. Sie ist das, was die Beratung lebendig macht. Eine Beratung ohne Übertragung wäre eine Beratung ohne Beziehung – und eine Beratung ohne Beziehung ist, wie Carl Rogers uns gelehrt hat und wie ich in meinem Beitrag über den Methodenmix in der Ernährungspsychologie beschrieben habe, wirkungslos.

Drei Monate, nachdem die einleitende Szene stattgefunden hatte, saß Sabine wieder in unserer Praxis. Wir hatten zwischenzeitlich viel gearbeitet – nicht an Ernährungsplänen, sondern an Essgeschichten. An biografischen Mustern. An der Frage, wessen Stimme Sabine hört, wenn sie „Nein" zu Schokolade sagen will.

Dann sagte sie einen Satz, der mich nicht mehr losgelassen hat:

„Wissen Sie, was mir aufgefallen ist? Immer wenn Sie etwas empfehlen, höre ich meine Mutter. Und dann will ich das Gegenteil tun."

Dieser Satz ist kein Problem. Er ist kein Zeichen von mangelnder Compliance oder fehlender Motivation. Er ist der Beginn eines Bewusstwerdungsprozesses, den kein Verhaltensprotokoll auslösen kann. Der Moment, in dem ein Mensch erkennt, dass er nicht auf das reagiert, was ist, sondern auf das, was war – dieser Moment ist der Beginn von Freiheit.

Nicht die Freiheit, keine Schokolade mehr zu essen. Sondern die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob man sie essen will.

Das therapeutisch Wertvolle an der Übertragung ist nicht ihr Verschwinden, sondern ihre Bewusstmachung.

In meinem Beitrag über das hedonistische Kalkül habe ich die permanente Verhandlung zwischen momentaner Lust und langfristiger Belohnung beschrieben. Übertragung zeigt uns, dass diese Verhandlung nie nur eine Verhandlung mit uns selbst ist – sondern immer auch eine Verhandlung mit den internalisierten Stimmen derer, die vor uns über unser Essen bestimmt haben. Wer das versteht, kann beginnen, diese Stimmen von seiner eigenen zu unterscheiden.

Und das ist, am Ende, vielleicht die wichtigste Aufgabe der Ernährungstherapie: Menschen dabei zu helfen, ihre eigene Stimme zu finden – in dem Chor von Stimmen, die seit der Kindheit über ihr Essen und ihren Körper sprechen.


*Name geändert


Quellenverzeichnis

  • Freud, S. (1912). Zur Dynamik der Übertragung. Internationale Zeitschrift für ärztliche Psychoanalyse, 1(2), 167–173.
  • Racker, H. (1968). Transference and Countertransference. International Universities Press.
  • Rogers, C. R. (1957). The necessary and sufficient conditions of therapeutic personality change. Journal of Consulting Psychology, 21(2), 95–103.
  • Bruch, H. (1973). Eating Disorders: Obesity, Anorexia Nervosa, and the Person Within. Basic Books.
  • Klotter, C. (2015). Einführung Ernährungspsychologie. UTB.
  • Ernährungs Umschau (2026). Psychologische Methoden in der Ernährungsberatung. Ernährungs Umschau, 73(3), Onlinefortbildung.

Über den Autor

Julian Jaschinger ist Ökotrophologe (B.Sc.), Ernährungstherapeut und besitzt ein Hochschulzertifikat in Ernährungspsychologie. Seine Praxis befindet sich am "Bauch von Hannover" (Markthalle). Seit der Gründung 2017 verbindet sein Ansatz wissenschaftliche Ernährungstherapie mit psychologischen und philosophischen Prinzipien für ein gesundes Verhältnis zu Nahrung und Körper. Weitere Informationen unter verumvita.de.

Hat dieser Artikel Ihr Interesse geweckt?

Ob für Sie persönlich oder für Ihr Unternehmen – wir finden den passenden Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Erstgespräch.

Jetzt Kontakt aufnehmen
Termin buchen