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Leidenschaften vs. Vernunft

Leidenschaften vs. Vernunft

„Die Vernunft ist und sollte auch nur Sklave der Leidenschaften sein, und sie kann nie zu einer anderen Aufgabe herangezogen werden als ihnen zu dienen und zu gehorchen.“ -David Hume

Leidenschaften oder Vernunft – das ist hier die Frage. Passt das moderne Menschenbild des „Homo Öconomicus“ auf die menschliche Natur? Oder ist es an der Zeit, dieses platonische Menschenbild zu begraben und durch eine lustvollere, leidenschaftliche Philosophie zu ersetzen?

Im heutigen Blogbeitrag beschäftigen wir uns mit der Idee, dass unsere Leidenschaften das eigentliche Primat des Lebens sein könnten. Vielleicht lagen David Hume und Epikur mit einigen ihrer Betrachtungen näher an der Realität als Platon, dessen Philosophie sich bei uns in Mittel- und Westeuropa durchgesetzt hat.

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Abnehmen?

Abnehmen? – Eine Idee für Agnostiker

Das Abendland, also Westeuropa, ist entscheidend von der Philosophie Platons geprägt. Platon teilte Emotionen und Leidenschaften in gut und schlecht ein. Mäßigung und Ehrliebe sind für ihn „rein gut“. Begierden und Lüste sind für ihn „schlecht“. Unsere heutigen Ernährungsempfehlungen sind geprägt durch diese Doktrin. Aber woher wusste Platon das eigentlich so genau? Naja, er war halt Philosoph – und Philosophen müssen so etwas wissen. Hmm, irgendwie scheint diese Begründung seiner Lehren etwas, wie soll ich sagen, kurz gedacht. Doch wie entstand der Gedanke, dass wir alle ständig abnehmen müssten? Weiterlesen