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Herausforderung: Leben

Herausforderung: Leben

Ein gelingendes Leben zu führen ist eine Herausforderung. Eine Herausforderung, die komischerweise immer dann wiederkehrt, wenn wir das Gefühl haben sie zu meistern. Wir leben in einer Welt, die sich immer schneller wandelt und von jedem von uns eine ständige Anpassung verlangt. Wir wollen die Beziehungen zu unseren Mitmenschen gestalten und unsere berufliche Rolle erfüllen. Als ob diese Herausforderungen nicht schon komplex genug wären, wollen oder sollen wir auch noch gesund essen, Sport treiben und uns persönlich weiterentwickeln. Ich hoffe, ich bin nicht der einzige, der sich davon zeitweise überfordert fühlt. Aber, darf man überhaupt überfordert sein oder ist das ein Zeichen von Schwäche, das man sich nicht erlauben darf? Ein Plädoyer für mehr Entspannung, Eingestehen von Schwäche und Verständnis für sich selbst. Weiterlesen

Die Bedürfnisse des Homo Sapiens

Die Bedürfnisse des Homo Sapiens

Wir leben in einer schnelllebigen Welt. Die Übersicht über die Veränderungen in der Weltwirtschaft, der Politik und dem gesellschaftlichen Miteinander zu bekommen ist unmöglich geworden. Wenn wir unser zwischenmenschliches Miteinander in Zukunft gesund und glücklich gestalten wollen, müssen wir uns dafür engagieren. Gemeinsam. Wir Homo Sapiens haben Bedürfnisse, die in der Welt in der wir heute leben, unter dem Einfluss von technologischer Disruption und Druck auf dem Arbeitsmarkt, unbefriedigt bleiben. Und das hat enorme negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Stress und Entfremdung sind Standard. Aber eigentlich haben wir mehr als genug. Genug Nahrung, genug Geld, genug von Allem. Doch wir wollen immer mehr. Unsere Beziehungen, unser Glück, unsere Gesundheit und unser Planet leiden unter unseren wachsenden Ansprüchen und unserer Art zu leben. Wir haben grundlegende Bedürfnisse, die wir befriedigen können- wenn wir es wollen. Weiterlesen

Ernährungsberater unseres Lebens

Ernährungsberater unseres Lebens

Wenn Menschen des 21. Jahrhunderts versuchen ihr Essverhalten zu verändern, gehen sie häufig nicht zum Ernährungsberater. Stattdessen behandeln sie sich selbst meist wie Arbeiter im Industriezeitalter. Das ist nicht verwunderlich. Sind doch unsere Arbeitsstrukturen und sozialen Systeme genauso konstruiert. Soll etwas erreicht werden, wird Druck ausgeübt und die davon betroffenen Individuen in die vorgegebenen Muster gepresst. Genauso aussichtslos wie das Festhalten an diesen sozialen Strukturen ist der oben beschriebene, harte Umgang mit dir und deinem eigenen Körper. Wie Du dich und dein eigenes Essverhalten besser verstehen und dadurch verändern kannst, zeige ich dir im heutigen Blogbeitrag:

Ernährungsberater in der Kindheit

Schauen wir doch mal genauer hin: Optimalerweise beginnen wir die ersten vier bis sechs Monate unseres Lebens mit Muttermilch als einziger Nahrungsquelle. Danach kommen nach und nach  andere Lebensmittel hinzu. In den ersten Lebensjahren haben wir dann viele Gelegenheiten uns das Essverhalten von unseren Eltern und/oder anderen Bezugspersonen abzuschauen und anzueignen. Unsere ersten Ernährungsberater sind also meist unsere Eltern. Daraus ergibt sich bereits bis zur Pubertät ein vielfältiges, differenziertes und sehr spezifisches Essverhalten. Abhängig von den eigenen Erfahrungen und Vorbildern.

„Das was wir zu Hause kennenlernen wird als normal wahrgenommen- gerade beim Essen“

Ernährungsberater in der Pubertät 

In der Pubertät entwickeln sich dann weitere Essgewohnheiten. Andere werden vorübergehend oder für immer abgelegt. Die Werte der Eltern werden in Frage gestellt und häufig essen wir so, wie es unseren Eltern am stärksten missfällt. Neben dieser Abgrenzung von den Essgewohnheiten unserer Eltern finden einige Jugendliche in dieser Phase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter, vermeintlichen Halt im Essen. Wenn Essen dann in bestimmten Situationen emotionale Erleichterung verschafft, kann daraus eine Abhängigkeit entstehen.

„Leider fungieren in der Pubertät meist das Marketing von FastFood-Ketten und neuerdings auch sogenannte Influencer in den sozialen Medien als Ernährungsberater der Jugendlichen“

Ernährungsberater nach der Pubertät 

Wenn wir beginnen erwachsen zu werden und die Pickel der Pubertät abklingen, kommt es meist zum Auszug aus dem elterlichen Haushalt. Dann kommt es zu einer weiteren spannenden Phase. Aus den Erfahrungen und den Vorbildern aus Kindheit und Pubertät entsteht ein individuelles Essverhalten und die dazugehörigen Gewohnheiten. Dann entscheidet sich z.B. wie regelmäßig ein Mensch frisch kocht, FastFood konsumiert oder Fertigessen wählt. Was wir unseren Kindern schon früh als das richtige Essverhalten mit auf den Weg geben, ist somit mitentscheidend für die Entscheidungen, die er oder sie nun bezüglich seines/ ihres Essverhaltens trifft, welche Gewohnheiten sich herausbilden und welchen Wert er oder sie einem gesunden Essverhalten beimisst.

Ernährungsberater im Berufsleben 

Neben den Gewohnheiten aus Kindheit, Pubertät und dem ersten Alleine-Wohnen gibt es im Berufsleben der meisten Mitteleuropäer einen weiteren entscheidenden Ernährungsberater. Die Zeit. Zeit ist das häufigste Argument, warum Menschen meinen nicht gesund essen und leben zu können. Doch wie gut ist dieses Argument? 

Der Dalai Lama wurde gefragt, was ihn am meisten überrascht; er sagte: „Der Mensch, denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen. Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wieder zu erlangen. Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt; das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt; er lebt, als würde er nie sterben, und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt.“

Die Frage die Du dir stellen solltest ist, ob Du diese Art von Mensch sein möchtest oder ob Du versuchen willst ein gesundes Leben im Einklang mit dir selbst zu führen.

Mehr dazu: https://www.verumvita.de