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Der essende Mensch - Homo manducare

Der essende Mensch – Homo manducare

Der essende Mensch

Die Wirtschaftswissenschaften haben ihre eigene Frankenstein-Geschichte geschrieben. Diese Geschichte handelt vom Homo öconomicus. Einem Menschenschlag, der sich dem vermeintlich Rationalen verschrieben hat. Lust- und gefühlsfeindlich, ist radikale Nutzenmaximierung seine neue Religion. Dabei wird keine Sphäre des menschlichen Lebens ausgelassen. Auch die Nahrungsaufnahme ist längst Teil des Einflussbereichs vom Homo öconomicus geworden. Wir sprechen dann von „gesunder Ernährung“ als Zufuhr der „objektiv richtigen“ Nährstoffe. Dabei kann eine rein rational-ökonomische Beschreibung niemals adäquat beschreiben, was Essen ausmacht. Nebenbei sei erwähnt, dass es „die eine gesunde Ernährung für alle“ nicht gibt. Wer das Phänomen „Essen“ wirklich verstehen möchte, muss sich dem essenden Subjekt, dem Homo manducare zuwenden. Also: Wer oder was ist der essende Mensch? Weiterlesen

Herausforderung: Leben

Herausforderung: Leben

Ein gelingendes Leben zu führen ist eine Herausforderung. Eine Herausforderung, die komischerweise immer dann wiederkehrt, wenn wir das Gefühl haben sie zu meistern. Wir leben in einer Welt, die sich immer schneller wandelt und von jedem von uns eine ständige Anpassung verlangt. Wir wollen die Beziehungen zu unseren Mitmenschen gestalten und unsere berufliche Rolle erfüllen. Als ob diese Herausforderungen nicht schon komplex genug wären, wollen oder sollen wir auch noch gesund essen, Sport treiben und uns persönlich weiterentwickeln. Ich hoffe, ich bin nicht der einzige, der sich davon zeitweise überfordert fühlt. Aber, darf man überhaupt überfordert sein oder ist das ein Zeichen von Schwäche, das man sich nicht erlauben darf? Ein Plädoyer für mehr Entspannung, Eingestehen von Schwäche und Verständnis für sich selbst. Weiterlesen