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Mere-Exposure-Effekt

Mere Exposure Effekt

Der wichtigste Einflussfaktor auf uns und unsere persönliche Entwicklung ist das Handeln der Menschen in unserem Umfeld. Ein gutes Vorbild zu sein, entspricht nicht nur den Ansprüchen, die wir an Eltern im Bezug auf Ihre Kinder haben sollten. Jeder Mensch besitzt eine Vorbildfunktion zu jeder Zeit, in der er oder sie mit anderen Menschen interagiert. Wir sind von frühester Kindheit darauf fokussiert, das Verhalten von anderen Menschen zu adaptieren. Je häufiger wir einen Menschen oder das Verhalten von Menschen beobachten, desto eher orientieren wir uns daran und übernehmen das besagte Verhalten. Auch wenn wir bei bestimmten Handlungen bewusst entscheiden können, ob wir sie adaptieren oder nicht. Grundsätzlich gilt, dass wir etwas umso mehr mögen, je häufiger wir damit konfrontiert sind. Wir nennen dieses Phänomen in der Wissenschaft Mere-Exposure-Effekt. Weiterlesen

Ernährungskompetenz fördern

Ernährungskompetenz fördern

Die Ernährungswissenschaften sind ein interessantes Fachgebiet. Die Menge an potentiell relevantem Fachwissen wächst auch hier exponentiell- wie auf allen Wissenschaftsgebieten. Gesundheitsförderliches Ernährungswissen ist zweifellos wichtig, aber richtig spannend wird Essen erst durch die menschlichen Emotionen- Vom Wissen zum handeln. Wir Ernährungsberater sprechen dann von „Ernährungskompetenz“. Ernährungskompetenz ist die Verschmelzung von (relevantem) Wissen mit den individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten, derer es bedarf um den eigenen Alltag gesund zu gestalten.  Weiterlesen

Die Kunst gesund zu essen

Die Kunst gesund zu essen

Die weihnachtliche Kunst gesund zu essen 

Sich gesund zu ernähren, ist das ganze Jahr eine Herausforderung. Doch jetzt im Dezember, in der Adventszeit und kurz vor Weihnachten ist es noch mal extra kniffelig. Die Läden und Wohnungen sind voll mit Keksen und Schokolade, die Klamotten verbergen das eine oder andere Extrakilo und der Glühwein mit Schuss wärmt auch den kältesten Winterabend auf. In Deutschland in der Weihnachtszeit gesund zu essen und sein Gewicht zu regulieren, ist eine Kunst. Im Frühjahr 2019 werden sich wieder viele Menschen in Hannover und Deutschland verfluchen, weil sie sich nicht besser diszipliniert haben. Wie Du es dieses Jahr anders machen kannst, verrate ich dir im heutigen Blogbeitrag von VerumVita: Weiterlesen

Essgeschichten

Essgeschichten

Essgeschichten

Wir Menschen sind die einzigen Lebewesen mit der Fähigkeit uns selbst fiktive Geschichten zu erzählen. Das klingt erstmal banal. Aber ohne diese Fähigkeit würden wir immer noch auf Bäumen leben. Denn um eine bessere Zukunft zu erschaffen, mussten und müssen wir zuerst damit beginnen sie uns auszumalen. Ohne unsere Phantasie wären Erfindungen wie Flugzeuge, Autos, IPhones und etliche weitere Errungenschaften der Menschheit niemals Wirklichkeit geworden. Das Thema heute sind Essgeschichten und was das Erzählen von Geschichten mit meiner Arbeit als Ernährungsberater zu tun hat. Weiterlesen

Essverhalten verstehen

Essverhalten verstehen

Essverhalten vs. Ernährungsplanung

Essen müssen wir alle. Doch verstehen wir auch unser eigenes Essverhalten? Meiner Meinung nach verstehen wir unsere Bedürfnisse und unser Essverhalten kollektiv falsch. Die meisten Menschen betrachten „gesunde Ernährung“ und „genussvolles Essen“ unterbewusst als diametral unterschiedliche Themengebiete. Die Entscheidung sich gesünder zu ernähren geht für sie mit einem Verzicht auf Genuss einher. Zumindest in den inneren Bildern, die das Gehirn der Betroffenen erzeugt. Dadurch gelangen sie in ein Dilemma, weil sie sich vermeintlich zwischen zwei Dingen entscheiden müssen: Lebensqualität im Hier und Jetzt vs. Lebensqualität in der Zukunft. Es gibt eine dritte Alternative. Diese Alternative steckt in dir selbst und nicht im Außen versteckt.  Weiterlesen

Lebensqualität: Erkenne dich selbst

Lebensqualität: Erkenne dich selbst

Lebensqualität 

Seien wir doch mal ganz ehrlich. Jeder von uns hat eine oder mehrere Angewohnheiten, die er oder sie gerne ablegen würde. Meistens sind diese Gewohnheiten ungesunder Natur. Ich meine diese verführerischen Dinge, die uns ganz kurzfristig befriedigen und bei denen es uns schwer fällt, das richtige Maß zu finden. Diese Dinge tragen auf der einen Seite zu unserer Lebensqualität bei, sorgen aber im selben Atemzug für ein schlechtes Gewissen. Wie finden wir den richtigen Umgang mit den ungesunden Genüssen unseres Lebens und wie erschaffen wir ein Leben voller Qualität? Weiterlesen

Sport und Ernährung

Sport und Ernährung

Sport- Du hast mich wieder

Vielleicht ist es dir aufgefallen. Die letzten zwei Monate war es bei VerumVita® sehr ruhig was die Themen „Sport“ und „Laufen“ betraf. Das hatte einen guten Grund. Vor zwei Monaten ließ mich ein abbiegendes Auto unsanft von meinem Drahtesel absteigen und ich brach mir zwei Halswirbelfortsätze. Ich bin kein Fan von Mitleid. Deswegen teile ich diese unschöne Erfahrung erst jetzt, nach meiner Genesung mit der VerumVita®-Community. Seit einer Woche bin ich die Halskrause los und wieder fleißig dabei in Form zu kommen. Denn am 24.11. möchte ich mit den Hannover-Runners die Marathon-Staffel beim 6. Schloss Marienburg Marathon mitlaufen.

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Genuss beim Essen

Genuss beim Essen

Wir wissen es eigentlich alle. Gesunde Ernährung ist wichtig. Aber keiner weiß ob sich langfristig angelegte Strategien lohnen. Es kann einem jederzeit ein Klavier auf den Kopf fallen und dann im letzten Moment daran denken zu müssen, dass man eben auf den leckeren Schokoriegel verzichtet hat; das ist bestimmt richtig unangenehm. „Die Sicherheit des Todes und die Unsicherheit seines Zeitpunkts“ beschreibt den menschlichen Konflikt zwischen Hedonismus und Askese. Wir müssen in unserem modernen Leben ständig nach einer Balance zwischen Genuss und Disziplin suchen. Im heutigen Blogbeitrag möchte ich ein wenig über das Zusammenspiel von Genuss und Gesundheit philosophieren. Jeder der Lust hat mit zu philosophieren, ist herzlich eingeladen.

Genießen oder gesund ernähren?

„Gesunde Ernährung“ klingt nach Askese. „Lecker essen“ klingt hedonistisch. Die Worte mit denen wir unsere Nahrungsaufnahme beschreiben, bestimmen wie wir unser Essen wahrnehmen. Für viele Menschen, mit denen ich beruflich und privat über die Themen Ernährung und Essen gesprochen habe, stehen sich Genuss und Gesundheit unterbewusst diametral gegenüber. Meiner Ansicht nach liegt der Grund für diese Ansicht in einem unvollständigen Verständnis in unserer Gesellschaft von gesundem Essen und wertschätzendem genießen.

Genießen ist gesund

Man kann argumentieren, wie es Philosophie-Professor Robert Pfaller tut, dass Genuss immer ein ungutes Element beinhaltet(https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/philosophie-von-der-lust-auf-genuss-und-verzicht). Aus eigener Erfahrung muss ich dem allerdings teilweise widersprechen. Ein gesundes und gleichzeitig leckeres Essen kann sehr genussvoll sein. Ein Spaziergang oder eine Laufeinheit mit guten Gesprächen ist reiner Genuss und sehr gesund für Körper, Geist und Seele. Gute Musik kann das Leben bereichern ohne negative Elemente zu beinhalten. Es kommt darauf an, aus welchen Blickwinkeln ich mein Essen und mein Leben betrachte. 

Genießen heißt wertschätzen 

Bin ich selber im Stress und mit meinen Gedanken ständig bei meinen materiellen Bedürfnissen, fällt es mir schwer mein Essen und mein Leben zu genießen. Nehme ich mir dagegen die Zeit mein Essen zuzubereiten und in Ruhe zu essen, kann ich tiefe Dankbarkeit dafür empfinden. Dann fällt mir auf, was für ein großes Glück es ist, im ersten Jahrtausend der Menschheitsgeschichte zu leben, in dem ein Großteil der Menschen genug zu essen haben. Dass ich unglaubliches Glück habe, heute und in Deutschland zu leben. Dann merke ich, dass Genuss, Wertschätzung und Dankbarkeit Hand in Hand gehen. 

Genießen zum Stressabbau

Den Genuss, den Herr Professor Pfaller anspricht, kenne ich allerdings auch. Die Art Bedürfnisbefriedigung, die als kleine Schwester der Sucht bezeichnet wird. Die Art von Bedürfnisbefriedigung, die man nach einem stressigen Tag zu brauchen meint. Das Bier, der Wein, die Zigarette, das Glücksspiel und so weiter. Die Art von Bedürfnisbefriedigung, die zwangsweise ein negatives Element enthält. Ein Hormoncocktail, den unser Belohnungssystem liebt. Einfach weil diese Art zum genießen so schnell und zuverlässig positive Emotionen hervorruft. Ist diese archaische Technik mit Stress umzugehen gut oder schlecht? 

Fazit 

Es gibt meines Erachtens durchaus gesunden, achtsamen Genuss. Dieser ist eine Frucht der menschlichen Entwicklung von Bewusstsein. Er könnte als „vernünftiger Genuss“ beschrieben werden. Wir besitzen aber auch einen unvernünftigen Anteil, den wir befriedigen wollen. Dieser ist archaischer Natur. Er kommt aus dem instinktiven, tiefersitzenden Teil unseres Primaten-Gehirns. Deswegen ist diese Art von Genuss so schwer zu kontrollieren. Letztendlich geht es darum, die Balance zwischen dem vernünftigen und dem unvernünftigen Genuss zu finden. Denn eins steht fest:

Genuss braucht der Mensch!

Du möchtest mit den Beratungen von VerumVita® genießen lernen: https://www.verumvita.de/leistungen/

Denke global, handle lokal

Think global, act local 

Ursprünglich sollte der Blogbeitrag von VerumVita® in dieser Woche über Möglichkeiten gehen, deine Klimabilanz im Alltag zu reduzieren. Da genau solch ein Artikel allerdings kürzlich von Utopia herausgebracht wurde, haben wir uns umentschieden( Link im Artikel). Unser Thema heute: Denke global, handle lokal. Im heutigen Blogbeitrag hast Du die Gelegenheit mit uns zusammen die Themen Konsum, Nachhaltigkeit und Gesundheit aus einer etwas anderen Perspektive zu betrachten. Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit und viel Spaß beim Lesen 🙂 Weiterlesen

5 Fakten zum Frühstück

5 Fakten zum Frühstück

Wie wichtig ist das Frühstück?

„Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!“ Diesen Satz hast Du vermutlich schon einmal gehört. Ist Frühstücken wirklich so wichtig? Heute erfährst Du in meinem Blog fünf Fakten zum Thema „Die erste Mahlzeit des Tages“. Damit möchte ich etwas Licht auf die dogmatischen Einstellungen zum Frühstücken und Essen an sich werfen und mit dir erforschen, woher diese Dogmen eigentlich stammen.

Fakt 1: Frühstück direkt nach dem Aufstehen 

Vielleicht gehörtest Du bis heute zu den Menschen, die der Meinung sind, dass wir uns direkt nach dem Aufstehen mit ausreichend Nährstoffen versorgen sollten um kraftvoll und energiegeladen in den Tag starten zu können. Das ist nicht notwendig! Es hat einige potentielle Vorteile dein Frühstück hinaus zu zögern. Unser Körper ist gut dazu in der Lage, 16 Stunden und länger auf Energielieferanten zu verzichten. Die aktuelle Ernährungswissenschaft erkennt sogar eine Menge gesundheitlicher Vorteile im System des „intermittierenden Fastens“( Ein aufschlussreiches Interview mit Prof. Dr. Markant gibt es hier: https://www.fh-muenster.de/oecotrophologie-facility-management/aktuelles/intervallfasten.php).

Fakt 2: Kein Frühstück is(s)t mehr

Zwischen der letzten Mahlzeit des Einen und der ersten des nächsten Tages eine längere Pause einzulegen hat noch einen entscheidenden Vorteil: Du kannst dich richtig satt essen. Bei 16-stündiger Nahrungskarenz kannst Du während den verbleibenden acht Stunden ordentlich schlemmen. Ich persönlich hasse es, mit dem Essen aufzuhören bevor ich satt bin. Das ist für mich aber die Alternative wenn ich nicht auf Frühstück oder Abendbrot verzichten möchte. Also esse ich meistens von ca. 12-20 Uhr und zögere meine erste Mahlzeit bewusst heraus. 

Fakt 3: Besser kein Frühstück als eine Kleinigkeit 

Vielleicht warst Du bisher so von der Wichtigkeit des Frühstücks überzeugt, dass Du bei Zeitmangel morgens noch eine Kleinigkeit runtergeschlungen hast. Davon möchte ich dir absolut abraten! Denn wenn wir etwas zu uns nehmen, was auch nur kleine Mengen( insbesondere kurzkettige) Kohlenhydrate enthält, steigt kurz darauf unser Blutzuckerspiegel und zeitlich leicht versetzt unser Insulinspiegel an. Dafür reicht mitunter schon die Milch im Kaffee. Fallen der Blutzucker- und Insulinspiegel danach wieder ab, bekommst Du richtig Hunger. Gerade nach einer zuckerhaltigen Mahlzeit fühlt sich das dann an wie ein Loch im Magen. Also lieber bis zur ersten wirklichen Mahlzeit vollständig auf Nahrung verzichten. Wasser, Tee und schwarzer Kaffee sind weiterhin erlaubt.

Fakt 4: Frühstück muss Kohlenhydrate enthalten

Mit Frühstück meine ich hier die erste Mahlzeit des Tages. Die kann auch um 12 Uhr mittags oder später sein. Eine gesunde erste Mahlzeit in Kombination mit längeren Fastenzeiten über Nacht enthält langkettige Kohlenhydrate. Also Haferflocken oder Brot, aber auch Nudeln, Reis etc. sind als Bestandteil der ersten Mahlzeit des Tages geeignet. Am besten als Vollkornvariante. Die weiteren sechs Lebensmittelgruppen, nach den Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung( DGE), sollten natürlich trotz des Intervallfastens fester Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

Fakt 5: Frühstück mit Zeit und Genuss

Dieser Fakt sollte eigentlich selbstverständlich sein und gilt für jede eingenommene Mahlzeit. Egal ob Frühstück oder nicht. Erfreue dich an deinem Essen mit Zeit und Genuss. Sei dankbar für das Privileg dich sattessen zu können. Ein wertschätzender, dankbarer Charakter ist deine vielleicht wichtigste Ressource für langfristige körperliche und geistige Gesundheit! 

Mehr zum Thema „Achtsamkeit beim Essen“: https://www.verumvita.de/die-meditative-ernaehrungsweise/