Sport und Ernährung

Sport- Du hast mich wieder

Vielleicht ist es dir aufgefallen. Die letzten zwei Monate war es bei VerumVita® sehr ruhig was die Themen „Sport“ und „Laufen“ betraf. Das hatte einen guten Grund. Vor zwei Monaten ließ mich ein abbiegendes Auto unsanft von meinem Drahtesel absteigen und ich brach mir zwei Halswirbelfortsätze. Ich bin kein Fan von Mitleid. Deswegen teile ich diese unschöne Erfahrung erst jetzt, nach meiner Genesung mit der VerumVita®-Community. Seit einer Woche bin ich die Halskrause los und wieder fleißig dabei in Form zu kommen. Denn am 24.11. möchte ich mit den Hannover-Runners die Marathon-Staffel beim 6. Schloss Marienburg Marathon mitlaufen.

Sport und Energiebilanz

Wenn ich mich entscheiden kann, ob ich mich mehr bewege oder weniger esse, fällt meine Wahl zumeist auf die erste Option. Ich liebe essen sehr, was einer unter mehreren Gründen für meine 118 Kilogramm Körpergewicht als 18-jähriger war. Vor meinem Unfall hatte ich mir daher ein ordentliches Sport-Programm zu eigen gemacht. 35-40 Kilometer Laufen und 4 Mal Kraftsport pro Woche. Außerdem machte ich nahezu jeden Weg mit dem Fahrrad. Durch den Unfall war ich von einem Tag auf den anderen gezwungen beim Essen über 5000 Kalorien pro Woche einzusparen. 

Sport als Ernährungsberater 

Tatsächlich war ich in den letzten vier Jahren nie lange dazu gezwungen auf Sport zu verzichten. Nachdem der erste Schock nach dem Unfall verdaut war, hatte ich Respekt davor, mein Gewicht während der Verletzungszeit zu regulieren. Als ich innerhalb der ersten fünf Tage, fünf Kilo zulegte wurde dieser Respekt zu Angst. Es wäre ein großes Desaster für mich gewesen, als Ernährungsberater weiterhin in diesem Tempo Gewicht zuzulegen. Ich hatte sofort begonnen, auf meine Ernährung zu achten, da mir die Gefahr einer schnellen Gewichtszunahme natürlich bewusst war. Und trotzdem nahm ich die ersten Tage rasant zu.

Puh- Es geht auch ohne Sport

Zum Glück war die schnelle Gewichtszunahme ebenso schnell wieder Geschichte. Ich vermute im Nachhinein, dass die Ödeme und die Schmerzmittel einfach viel Wasser in meinem Körper gespeichert haben. Ich bekam meine Ernährung auf die Reihe und nach zwei Tagen im Krankenhaus sowie einer Woche, die ich an meinen Sessel gekettet war, nahm ich meine Arbeit als Ernährungsberater wieder auf und riss mich die zwei sportfreien Monate zusammen. Seit Dienstag, den 30.10.2018 bin ich meine Halskrause endlich los. Resümee: 2 Kilogramm weniger auf der Waage als vor dem Unfall und eine wichtige Erkenntnis:

Meine Ernährungskompetenz funktioniert auch ohne Sport!

Endlich wieder Sport

Meiner Begeisterung für Essen kann ich jetzt wieder stärker nachgehen. Besonders nach dem Laufen einen leckeren, eiskalten Kakao zu schlürfen, hat mir ehrlich gefehlt. Der Unfall hat zwar nicht mein Gewicht-, aber dafür mein Selbstbewusstsein stark geprägt. Sport treiben zu können, ist ein Privileg für mich. Außerdem bin ich seit dem Unfall dankbarer für mein Leben und meine körperliche Fitness. Denn beides ist fragil und ohne mein langjähriges Krafttraining, säße ich nach dem Unfall vermutlich im Rollstuhl. Eine weitere Erkenntnis geht mit dem Unfall einher:

Dankbarkeit kann zu gelingender Gewichtskontrolle beitragen.

Sport und persönliche Ziele

Neben der Möglichkeit mehr zu essen, bietet Sport für mich eine zweite wichtige Komponente. Durch meine sportliche Aktivität in den letzten Jahren hat sich mein Vertrauen in meine Fähigkeit, mir Ziele zu setzen und diese auch zu erreichen, stark verbessert. Ich weiß, dass ich in weniger als drei Wochen, die 10,5 Kilometer bei der Marathon-Staffel an der Marienburg schaffen werde. Und um mich selbst zu motivieren, setze ich mir ein hochgestecktes Ziel:

Ich werde die 10,5 Kilometer in weniger als 50 Minuten laufen!

Mehr dazu: https://www.verumvita.de/#

http://www.schloss-marienburg-marathon.de

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