Psychologie der Gesundheit Teil II

Letzte Woche habe ich ganz allgemein über das Thema Psychologie der Gesundheit berichtet. Heute möchte ich etwas mehr ins Detail gehen. Natürlich hat eine gesunde Lebensführung mit der regelmäßigen Auswahl von gesunden Lebensmitteln, ausreichend Bewegung und der Vermeidung von ungesunden Lebensmitteln zu tun. Doch wenn ich in eine Gesprächsrunde frage, wer denn meint, er solle mehr Sport treiben, mehr Obst & Gemüse essen und weniger Süßigkeiten zu sich nehmen, melden sich im Normalfall 90 -100% bei mindestens einem dieser Aspekte. Daraus ergibt sich die Preisfrage:

„Wenn wir eigentlich wissen, was wir besser machen müssten, warum tun wir es dann nicht einfach?“

Gesundheit – ungesunde Assoziation

Unsere unterbewusst gespeicherten Erinnerungen haben großen Einfluss auf unser Handeln. Dies trifft ganz besonders auf den Bereich Gesundheit zu. Häufig verbinden wir ungesundes Essen mit den schönsten Situationen unseres Lebens und gesundes Essen mit nervigen Situationen. Meist sind es unsere Eltern, die uns zwangen den Spinat aufzuessen oder uns verboten Süßigkeiten zu essen. Für Kinder ist die Möglichkeit das Essen bestimmter Speisen zu verweigern die einzige Gelegenheit eigenständig zu entscheiden und sich von ihren Eltern zu emanzipieren. Als Jugendliche haben wir vielleicht unsere größten Freiheitserfahrungen mit den Lebensmitteln( oder anderen Mitteln) gemacht, die unsere Eltern ablehnten.

Gesundheit und erwachsen werden

Letztlich bleiben wir auch als Erwachsene große Kinder. Das ist auch in Ordnung so. Doch wir sollten uns dabei nicht selber untergraben. Im Hinterkopf sind gesunde Speisen und Bewegung immer noch mit den Zwängen und Verboten unserer Eltern assoziiert. Süßigkeiten und Fastfood dagegen sind häufig mit dem Gefühl von Freiheit, selbst entscheiden zu können, verbunden. So verhalten wir uns instinktiv gegen die gesunde Variante und untergraben uns selbst. Zum Prozess des Erwachsen-Werdens gehört für mich dazu, zu reflektieren, welche Verhaltensweisen ich für mich und meine Autonomie behalten möchte und welche mich langfristig krank und unzufrieden machen.

Gesundheit und Glaubenssätze

Wenn ich erstmal erkannt habe, welche Glaubenssätze aus meiner Jugend mich selbst untergraben, kann ich beginnen sie zu verändern. So kann man nach und nach aus dem Glaubenssatz „Obst und Gemüse schmeckt mir einfach nicht“ einen anderen Glaubenssatz entwickeln, der  z.B. heißt „Obst und Gemüse geben mir mehr Energie für meinen Alltag“. Um einen Glaubenssatz langfristig zu verändern, reicht es nicht aus, ihn einfach nur zu wiederholen. Man muss ihn mit positiven Emotionen und Erfahrungen aufladen. Wie das am besten funktioniert, lernst Du bei VerumVita®.

Gesundheit und Lebensqualität

Es ist nicht wichtig, ob wir über Muskelaufbau, Fettabbau oder eine ausgewogene Ernährung sprechen, am Ende steht über all diesen Zielen das Wort „Lebensqualität“. Wir wollen uns besser fühlen und benutzen unterschiedliche Methoden um dieses Ziel zu erreichen. Auch der Millionär, der sich ein neues Traumauto zulegt, möchte sich durch den Kauf besser fühlen. Die Themen Bewegung und Ernährung sind in meinen Augen die besten Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen. Denn eine gesunde Ernährung und ausgiebige Bewegung erhöhen auf drei Ebenen die Lebensqualität.

Mehr dazu nächste Woche Mittwoch bei verumvita.de/blogs

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