Klimabilanz- unser Beitrag

Teil 1: Der Status Quo

Die Aussichten zum Thema Klimabilanz werden immer düsterer und betreffen uns alle. Wenn wir weiter zulassen, dass die globalen Treibhausgasemissionen ansteigen, werden die Temperaturen weltweit in die Höhe schnellen. Steigen die Temperaturen weiter an, werden die Polkappen immer schneller schmelzen, die Meeresspiegel immer höher steigen und die Wüstenbildung immer schneller voranschreiten. Die Folgen werden unübersichtlich werden. Fest steht jedoch, dass der Lebensraum des Homo Sapiens auf dem Planet Erde wahrscheinlich immer kleiner werden wird. Ob Elon Musk uns bis dahin auf den Mars übersiedeln lassen hat, wage ich zu bezweifeln.

Klimabilanz: bald ist es zu spät

Wer sich trotz der schlechten Nachrichten ein wenig mit der Thematik „Klimabilanz“ auseinandergesetzt hat, hat den Begriff „Tipping-Point“ vielleicht schon gehört. Ein Tipping-Point ist ein Umschlagspunkt. Am Beispiel Klimabilanz: der Zeitpunkt, an dem selbst eine globale, menschliche Verhaltensänderung die losgetretenen Umweltprozesse nicht mehr umkehren kann. Ein wichtiger Tipping-Point ist das Polkappen-Schmelzen. Die Eismassen an den Polen reflektieren eine große Menge Sonnenstrahlen direkt zurück in die Atmosphäre. Je mehr Eis schmilzt, desto weniger Sonnenlicht kann reflektiert werden. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sich unser Planet Erde immer stärker aufheizt. Dadurch schmilzt immer mehr Eis und es entsteht ein Teufelskreis von Klimaerwärmung und Polkappen-Schmelze. Wenn wir diesen Tipping-Point überschritten haben, wird das gesamte Eis an den Polen schmelzen, selbst wenn wir unser Verhalten danach komplett verändern sollten.( Mehr dazu: https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-10/klimaexperte-oliver-geden-ipcc-bericht-erderwaermung-klimawandel)

Klimabilanz: Ein ewiger Deal 

Wenn man die vorgestellten Überlegungen durchdenkt, kann man zu der Frage gelangen: „Und was habe ich damit zu tun?“ Die Antwort ist eigentlich recht simpel: Durch unsere immer größer werdenden Bedürfnisse, verändern wir ein globales Gleichgewicht. Dieses Gleichgewicht ist wie eine geheime Absprache zum Nutzen jedes Lebewesens auf der Erde. Wir Säugetiere verbrauchen Sauerstoff(O2) und produzieren Kohlenstoff-Dioxid( CO2). Wir tauschen mit den Bäumen und Pflanzen, die CO2 für ihre Photosynthese benötigen und daraus Sauerstoff herstellen, welchen wir für unsere Atmungskette brauchen. Ein Deal, der weit über die Existenzgeschichte des Homo Sapiens hinausgeht.

Klimabilanz: Der menschliche Konsum

Durch verschiedene Aktivitäten verändern wir Menschen diesen ewigen Deal. Mit ungewissem Ausgang. Zusammenfassen lassen sich diese Aktivitäten mit dem Wort „Konsum“. Egal ob Fleischkonsum( https://www.verumvita.de/kann-vegetarismus-unseren-planeten-retten/), Konsum von Kleidung, Kosmetik, alltägliche Mobilität oder Fernreisen. Unser Verhalten im Alltag hat in der Summe einen riesigen Einfluss auf die Klimabilanz des Planeten Erde. Müssen wir anders leben? Nein, aber dann müssen wir uns damit abfinden, nicht dazu bereit zu sein, für unsere eigenen Nachfahren Opfer zu bringen. In diesem Fall hätte der Homo Sapiens in kürzester Zeit sein Recht auf diesem Planeten zu leben, verwirkt.

Klimabilanz: Ein neuer Deal

Trotz dieser durchaus finsteren Zukunftsaussichten bin ich nicht bereit, kampflos aufzugeben. Viele junge Menschen beginnen umzudenken. Wir können einen neuen Deal ausmachen mit unserem Planeten. Wir können wieder im Einklang mit der Natur leben und bekommen dafür ein Extra-Leben geschenkt. Zu Beginn der Geschichte vom Homo Sapiens war das Leben hart und kurz. Mit 40 Jahren war man ein Greis. Heute können wir dank unfassbarer Fortschritte in Medizin, Informations- und Biotechnologie locker 80 Jahre leben. Und das bei bester Gesundheit. Damit der Homo Sapiens auch im 22. Jahrhundert noch auf diesem Planeten mit 80 Jahren gesund sein kann, muss er sein alltägliches Leben so verändern, dass es im Einklang mit der Umwelt geführt wird.

Klimabilanz vs. Wirtschaftswachstum 

Noch immer glauben wir daran, ob bewusst oder nicht, dass wir Wirtschaftswachstum benötigen um unser Leben zu verbessern. Doch Ökonomien können nicht wachsen, wenn nicht auch der Konsum ansteigt. Zumindest haben wir bis heute keine solche Möglichkeit gefunden. Wir müssen uns, wohl oder übel mit dem Gedanken einer Post-Wachstumsgesellschaft beschäftigen und anfreunden. Wie könnte unser Leben ablaufen, wenn wir unseren Konsum drastisch reduzieren? Kann es besser werden? Und wenn ja, wieso? Diesen Fragen widmet sich der Blogbeitrag von VerumVita® nächste Woche Mittwoch. Danke für deine Aufmerksamkeit!

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