Jahresrückblick 2019

Jahresrückblick 2019

Das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu. Heute gibt es den letzten Blogbeitrag diesen Jahres. Ich wünsche dir eine schöne, besinnliche und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Außerdem möchte ich die wichtigsten Erfahrungen und Projekte aus diesem Jahr mit dir teilen. Neben einer Vielfalt an sinnerfüllten Arbeits-Projekten bei VerumVita®, habe ich auch persönlich eine spannende Entwicklung durchleben dürfen. Ich freue mich, wenn Du an den unterschiedlichen Facetten unseres Jahres 2019 teilhaben möchtest. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen und danke für deine Aufmerksamkeit.

Projekt: „Fit fürs Leben“ 

Bereits 2018 startete das Projekt „Fit fürs Leben“, bei dem es darum geht, Kindern und Jugendlichen gesundheitsförderliches Wissen näher zu bringen. Das Projekt besteht aus zwei Modulen. Das Modul 1, Ernährung, wird von VerumVita® abgedeckt. Der zweite Teil, Bewegung und Entspannung, von Rückenstark. Das Interessante daran ist, dass dieses Projekt nicht im Setting Schule oder Kindergarten angeboten wird. Das Neuartige an diesem Setting ist, dass es sich um Kinder- und Jugendeinrichtungen handelt, in die die Kinder freiwillig kommen. Nachmittags nach der Schule. Also in ihrer Freizeit. Dadurch bekommt der Faktor „Beziehungsarbeit“ einen noch viel höheren Stellenwert, als er sowieso in der Ernährungskommunikation und Gesundheitsförderung hat. 

„Fit fürs Leben“- Verhaltensprävention

Das Projekt „Fit fürs Leben“ besteht aus zwei Teilen Der erste Teil des Projekts befasst sich mit dem Verhalten der beteiligten Kinder und Jugendlichen. Gemeinsam führten und führen wir in jeder der vier Jugendeinrichtungen Maßnahmen durch, die das Ziel haben, die Kinder und Jugendlichen dort abzuholen wo sie stehen. Dieser Teil gelingt sehr gut. Nach einem Abtasten und Einfühlen nahmen die Kinder und Jugendlichen das Projekt großartig an. So kommt es des öfteren vor, dass sich mehrere Jungs darum streiten, wer jetzt das Essen umrühren oder würzen darf. Jeder, der schon mal mit männlichen Jugendlichen aus muslimisch geprägten Kulturen gearbeitet hat, weiß wie schwer es ist, das dort sehr verbreitete Geschlechterbild aufzuweichen. Jungen zum Schnippeln, Kochen, Braten und Backen zu motivieren, bedarf viel Fingerspitzengefühl. 

„Es gehört zu meinen schönsten beruflichen Erfahrungen in diesem Rahmen einen sinnvollen Beitrag leisten zu können.“

„Fit fürs Leben“- Verhältnisprävention 2019

Es soll bei dem Projekt „Fit fürs Leben“ aber nicht nur um das Verhalten der Kinder und Jugendlichen gehen, die aktuell die Einrichtungen besuchen. Noch stärker geht es darum, die Verhältnisse vor Ort so zu verändern, dass die jeweiligen Einrichtungen gesundheitsförderliche Verhältnisse repräsentieren. Kurz gesagt geht es darum, die gesunde Entscheidung zur leichten Wahl zu machen. Dabei geht es darum die Mitarbeitenden zu sensibilisieren, zu schulen und gemeinsam mit ihnen, durch geschicktes Priming und Nudging das Umfeld innerhalb der  Einrichtungen umzugestalten.

„Die gesunde Entscheidung zur leichten Wahl machen, heißt, gemeinsam gesünder gestalten.“

Gemeinsam gesünder gestalten 

Im zweiten Halbjahr 2019 hat VerumVita das Projekt „Gemeinsam gesünder gestalten“ ins Leben gerufen. Warum ich das für so wichtig halte? Weil unsere Umwelt uns prägt. Und zwar stärker, als wir es uns eingestehen wollen. Das was wir tagtäglich sehen, hören und riechen definiert unser Bild von der Welt. Deswegen ist es wichtig, dass wir sowohl in kleinem Maßstab in unseren eigenen vier Wänden, als auch im großen Maßstab, in Unternehmen und auf staatlicher Ebene, dafür sorgen, dass die uns alltäglich begegnenden Reize uns in die Richtung unserer langfristigen Ziele führt. Statt unsere kurzfristigen Bedürfnisse zu nutzen, um uns zu irrationalen Kaufentscheidungen zu verleiten, die wir bei genauerem Nachdenken nicht treffen würden.

Mehr spannende Projekte

Neben dem erfüllenden Projekt „Fit fürs Leben“, hatte Verumvita viele kleine und mittelgroße Projekte. Einzelberatung/ -Therapie, Vorträge und Workshops sorgten dafür, dass 2019 immer wieder mit spannenden Herausforderungen gespickt war. Zusätzlich durfte ich sehr interessante Menschen kennenlernen. Das ist generell der Teil meiner Arbeit, für den ich am dankbarsten bin. Die Gelegenheit Menschen so tief in die Seele blicken zu dürfen, dass ich daraus selbst unheimlich viel lernen kann. Nicht nur über meinen Gegenüber, sondern über Menschen generell und über mich selbst. Danke!

Meine persönliche Weiterentwicklung 2019

Wenn Du bis hierhin gekommen bist, scheint dich mein Jahresrückblick zu interessieren. Im zweiten Teil dieses Blogbeitrags möchte ich etwas über mich persönlich mit dir teilen. Seit ungefähr vier Jahren bin ich total fasziniert vom Konzept der persönlichen Weiterentwicklung der ganzen Person. In dieser Theorie besteht der Mensch aus vier Teilen oder Intelligenzen, die sich gegenseitig beeinflussen. Wir Menschen haben alle eine spirituelle, eine körperliche, eine mentale und eine emotional-soziale Intelligenz, die wir entwickeln können. 

„Gemeinsam macht die Entwicklung dieser vier Intelligenzen unsere persönliche Weiterentwicklung aus.“

Spirituelle Weiterentwicklung 

Um meine spirituelle Weiterentwicklung zu forcieren, habe ich bereits vor fast vier Jahren mit Meditation begonnen. Seitdem sitze ich fast jeden Morgen einfach da, achte auf meinen Atem und versuche ganz im Hier und Jetzt zu sein. Im Laufe der Jahre habe ich mich von anfänglich 10 Minuten fortwährend gesteigert. Mittlerweile stehe ich morgens bereits um 6:00 Uhr auf um eine bis eineinhalb Stunden in meinem Sessel zu sitzen und einfach nur zu sein. Es ist wunderschön und ich fühle mich dabei so unendlich friedlich. Abgesehen davon hat Meditation auch einen positiven Einfluss auf mein Essverhalten. 

„Achtsames Essen ist ein Nebenprodukt regelmäßiger Meditation.“

Körperliche Weiterentwicklung 

Als Jugendlicher hatte ich stets mit meinem Gewicht zu kämpfen. Mittlerweile bin ich soweit gekommen, dass meine Gewichtsschwankungen über das Jahr 2019 nicht mehr als fünf Kilogramm betrugen. Darüber bin ich sehr stolz und glücklich. Denn vor 10 Jahren lagen die Schwankungen bei 30 Kilogramm pro Jahr. Neben diesen Erfolgen beim Halten meines Gewichts, habe ich mich sportlich ebenfalls weiterentwickelt. Ich mache zwar keinen Kraftsport mehr, wodurch ich bestimmt ein wenig Kraft eingebüßt habe. Aber ich bin durch regelmäßiges Yoga viel beweglicher geworden und konnte meine Koordination steigern. Durch regelmäßiges Laufen ist auch meine Ausdauer gestiegen.

„Es fühlt dich toll an, körperlich fit zu sein.“

Mentale Weiterentwicklung 

Wer mich kennt, weiß was für eine Leseratte ich bin. Ich lese für mein Leben gern. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht genau, wieviele Bücher ich 2019 gelesen habe. Besonders stolz und glücklich bin ich aber über ein Ziel, das ich mir Ende 2018 gesteckt und im Jahr 2019 umgesetzt habe. Mich hat das Thema Neurowissenschaften schon lange interessiert und so habe ich mir zu Weihnachten 2018 das offizielle Lehrbuch „Neurowissenschaften“ für Medizin, Biologie und Psychologie gewünscht. Nun stehe ich vor den letzten fünf Seiten dieses 1000-Seiten-Wälzers. Mit einer ganz einfachen Gewohnheit. Denn morgens nach dem Meditieren las ich täglich 20-30 Minuten im Lehrbuch der Neurowissenschaften. 

„Mein Verständnis für Neurowissenschaften hat sich dadurch erheblich erweitert und vertieft.“ 

Hochschulzertifikat „Ernährungspsychologie 2019“

Außerdem möchte ich das Hochschulzertifikat „Ernährungspsychologie“ erwähnen. In diesem berufsbegleitenden Studiengang der Hochschule Fulda habe ich die große Freude, bei Herrn Dr. Professor Klotter noch fundiertere Kenntnisse im Bereich „Ernährungspsychologie“ zu erwerben. Ich bin sehr dankbar und positiv überrascht davon, wie die Dozenten und Mitstudierenden mein Denken in diesem Bereich bereichern.

Emotional-soziale Weiterentwicklung 

Zu diesem Bereich gehört für mich, sowohl mich selbst als auch andere zunehmend besser zu verstehen, Rücksicht zu nehmen und Verständnis aufzubringen. Als wichtigsten Teilbereich sehe ich hier das einfühlsame Zuhören, indem ich mich so gut wie möglich schule und übe. Ich hoffe, dass ich auch hier immer besser werde, allerdings wäre es vermessen von mir, zu glauben ich könnte es beurteilen. Das sollen andere tun. 

Beim Schreiben fällt mir auf, wieviele Highlights es dieses Jahr noch gab. Von Hochzeiten von Schulfreunden, über meine eigene Verlobung, Weltkindertag und und und. Aber es reicht jetzt.

Langer Rede, kurzer Sinn: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Danke für deine Aufmerksamkeit 🙂