Gesunde Ernährung Teil 2

Was ist eigentlich gesunde Ernährung? Pauschal als Antwort erhält man oft auf diese Frage: „Viel Obst und Gemüse.“ „Keine Süßigkeiten.“ „Weniger Fleisch“. Gern möchte ich mit euch meine eigenen Regeln für eine gesunde Ernährung teilen, fernab von Pauschalität und Verallgemeinerung. Heute: Regel 2

Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung. Was ist das überhaupt? Wenn man jemanden fragt, was er oder sie unter einer gesunden Ernährung versteht, erhält man meist ähnliche Antworten. „Viel Obst und Gemüse.“ „Keine Süßigkeiten.“ „Weniger Fleisch“. Diese und ähnliche Aussagen besitzen zwar meist einen wahren Kern, allerdings beschränken sie sich in meinen Augen zu sehr auf die Auswahl der „richtigen“ Lebensmittel. Ich möchte eine Gegenthese aufstellen, die sich am Menschen selbst orientiert:

Gesunde Ernährung und Ungeduld

Mit dem letzte Woche angesprochenen Verzicht einhergehend, ist die Ungeduld, mit denen viele Menschen an eine Gewichtsreduktion herangehen. Die über Jahre angesammelten Extra-Pfunde sollen jetzt möglichst in den nächsten 14 Tagen verschwunden sein. Koste es was es wolle. Dafür quält man sich auch gerne mal. Es geht dann meist nicht mehr um gesunde Ernährung, sondern um rasche Abnehm-Erfolge. Problematisch sind daran allerdings zwei Aspekte:

Gesunde Ernährung und Körperfett

Zum einen ist Fett evolutionär gesehen ein langfristiger Energiespeicher. Das körpereigene Depotfett soll in Hungerperioden langanhaltend Energie liefern und dessen Besitzer vor dem Verhungern bewahren. Der Körper wäre schön blöd, wenn er diese Energie mit beiden Händen aus dem Fenster werfen würde. Stattdessen schaltet er auf Sparflamme und verbrennt erst mal seine Luxusreserven. Diese Luxusreserven sind unsere Skelettmuskeln.  Der Aufbau und Unterhalt kosten nämlich sehr viel Energie. Da kann man in der Not eher drauf verzichten, als auf die überlebenswichtigen Fettreserven.

Gesunde Ernährung und Energie

Zum anderen trifft der Satz „Du bist was Du isst“ leider zu. Wenn man für eine bestimmte Zeit auf viele Lebensmittel verzichtet und dadurch ein Kaloriendefizit schafft, nimmt man ab. Fällt man allerdings wieder in alte Ernährungsgewohnheiten zurück, nimmt man auch zwangsweise wieder zu. In vielen Fällen wiegt man nach so einer Diät sogar mehr als davor. Dieser Jojo-Effekt ist vermeidbar. Dafür ist es allerdings nötig, dass man seinem Körper genügend Zeit und Energie zur Verfügung stellt. Dadurch kann kontinuierlich Körperfett abgebaut- und die Motivation aufrecht erhalten werden.

Regel 2: Sei geduldig und respektiere die Regeln der Natur!

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