Gemeinsam gesünder gestalten

Unsere Umwelt besitzt einen gewaltigen Einfluss auf unser Verhalten. Besonders beim Thema „gesunde Ernährung“ kann uns das leicht zum Verhängnis werden. Denn die Interessen der Lebensmittelindustrie sind nicht unbedingt kompatibel mit unserem Interesse gesund zu essen. Deswegen setzt sich VerumVita für eine gesündere Gestaltung unserer Umwelt ein. Wir führen die Idee „Gesunde Werbung“, aus der Aktion der Bundeszentrale für Ernährung( BZfE) „Vom Wissen zum Handeln“ unter dem Titel „Gemeinsam gesünder gestalten“ weiter. Mit an Bord sind die BBS Springe und das Café Panea, um die Aktion tatkräftig zu unterstützen. Auch Du bist gefragt: Teile die Aktion auf den sozialen Medien unter dem Hasttag #gemeinsamgesündergestalten und werde Teil der gemeinsamen Gestaltung unserer gesünderen Umwelt.

Gemeinsam gesünder gestalten 

Wie es zu der Aktion „Gemeinsam gesünder gestalten“ gekommen ist, kannst Du hier nachlesen. Wer ist eigentlich dafür verantwortlich gesund zu essen? Na klar, jeder Mensch ist seines eigenen Glückes Schmied, oder? Die Antwort lautet Jein. Klar, wir entscheiden was wir uns in den Mund stecken, aber wir tun das selten aus einer bewussten Entscheidung heraus. Primingeffekte aus unserer Umwelt tragen zu unserer Entscheidungsfindung bei. Und das tun diese Primingeffekte unter der Schwelle des bewussten Denkens. Deswegen sagen viele Menschen:

„Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals unterbewusst geprimt worden zu sein!“

Gemeinsam gesünder gestalten- Unterbewusstsein mit einbeziehen 

Bedeuten Primingeffekte, dass wir keinerlei Einfluss auf unsere Entscheidungen besitzen? Haben wir am Ende keinen freien Willen? Sei beruhigt, wir haben einen Einfluss auf unser Verhalten. Unsere Zielsetzungen im Leben sowie ein psychologischer Effekt der Realisierungsintention gennant wird, geben uns Menschen einen freien Willen. Dieser ist allerdings nur einer von zwei Teilen der Rechnung. Der unterbewusste Teil unseres Bewusstseins spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Welche genau, lässt sich am besten mit einem Zitat des Sozialpsychologen John Bargh aus seinem Buch „Vor dem Denken- wie das Unbewusste uns steuert“ verdeutlichen:

„Wer steif und fest behauptet, Werbung oder Überzeugungsversuche anderer Menschen beeinflussten ihn nicht, ist von anderen am leichtesten zu kontrollieren. Besteht man darauf, dass die Handlungen anderer keinen Einfluss darauf haben, was man selbst tut, ist man offen für Ansteckungseffekte.“

Gemeinsam gesünder gestalten- Eine bewusste Entscheidung 

Wollen wir unser Unterbewusstsein bestmöglich mit einbeziehen, müssen wir zuerst unsere bewussten mentalen Kräfte entfesseln. Wir können uns dafür entscheiden, uns in einer bestimmten Situation in der Zukunft gesünder zu ernähren. Realisierungsintention wird das genannt. Dann können wir unsere Umwelt bewusster wahrnehmen und erkennen, welche Primingreize uns im Alltag beeinflussen. Im Anschluss können wir unser eigenes Umfeld gesünder gestalten. Am effektivsten kann das funktionieren, wenn wir uns mit anderen zusammen tun und gemeinsam gesünder gestalten.

Gemeinsam gesünder gestalten- Priming und Politik

Wir können es als gegeben ansehen, dass unsere Umwelt unsere Entscheidungen beeinflusst. Ohne das wir dies merken. Deswegen ist es wichtig, dass wir politische Unterstützung erhalten. Denn die Unternehmen, die Werbung für Süßigkeiten, Chips und Fastfood machen, interessiert unsere Gesundheit herzlich wenig. Das kann man ihnen auch gar nicht vorwerfen. Sie verfolgen wirtschaftliche Interessen, die gerade bei börsennotierten Unternehmen von kurzfristigen Quartalszahlen bestimmt werden. Doch unsere Politiker sollten die Interessen von uns Bürgern schützen und den Unternehmen Grenzen setzen. Warum das gesundheitsförderliche Priming so wichtig ist, verdeutlicht das Ergebnis einer weiteren Untersuchung von John Bargh:

„Übergewichtigen Menschen, denen vor dem Einkaufen ein Zettel mit gesunden Primereizen vorgelegt wurde, kauften automatisch weniger ungesunde Lebensmittel( wie Kartoffelchips) ein, als Kunden, die nicht auf gesunde Lebensmittel geprimt wurden.“

Gemeinsam gesünder gestalten- im Kleinen beginnen

Betrachten wir, wo wir stehen. Priming beeinflusst uns unterbewusst. Bisher nutzen Wirtschaftsunternehmen das Prinzip des Primings für ihre Ziele. Diese Ziele in Kombination mit Priming machen uns dick und krank. Wie können wir das ändern? 

Wir können im Kleinen beginnen. Die BBS Springe hat beim Ideenaufruf der Bundeszentrale für Ernährung das erste Zeichen gesetzt. VerumVita unterstützt und sammelt Verbündete. Sowohl Privatpersonen als auch kleine Unternehmen wie das Café Panea, die diese Idee unterstützenswert finden und im Alltag umsetzen( wollen), sind wichtig, um die Idee „gemeinsam gesünder gestalten“ in die Realität umzusetzen. Mach mit, teile die Aktion auf den sozialen Medien und vielleicht können wir, wie im Hambacher Forst gesehen, gemeinsam etwas verändern!

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