Ernährungskompetenz fördern

Ernährungskompetenz fördern

Die Ernährungswissenschaften sind ein interessantes Fachgebiet. Die Menge an potentiell relevantem Fachwissen wächst auch hier exponentiell- wie auf allen Wissenschaftsgebieten. Gesundheitsförderliches Ernährungswissen ist zweifellos wichtig, aber richtig spannend wird Essen erst durch die menschlichen Emotionen- Vom Wissen zum handeln. Wir Ernährungsberater sprechen dann von „Ernährungskompetenz“. Ernährungskompetenz ist die Verschmelzung von (relevantem) Wissen mit den individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten, derer es bedarf um den eigenen Alltag gesund zu gestalten. 

Ernährungskompetenz kann man lernen

Für viele moderne Menschen ist die Kluft zwischen Theorie und Praxis beim gesunden Essen zu groß, um sie alleine zu überwinden. Das ist keine Schande. Unser Gehirn und unser Körper sind seit Anbeginn der Evolution darauf ausgerichtet, in schlechten Zeiten nicht zu verhungern. Die heutigen Lebensverhältnisse sind oftmals zu üppig an Kalorien und zu arm an Bewegung für unsere natürliche Ausstattung. Ernährungskompetenz zu erlernen, ist eine höchst anspruchsvolle Aufgabe, zu der man, um seine Erfolgsaussichten zu steigern, einen Ernährungsberater hinzuziehen sollte.

Ernährungskompetenz- Vom Wissen zum Handeln

Bei der Ernährungsberatung von VerumVita® liegt der Fokus auf dem fruchtbaren Boden zwischen Wissen und Handeln. Auf diesem Boden geht die Ernährungswissenschaft mit anderen wissenschaftlichen Disziplinen Hand in Hand. Aus dieser Synthese zwischen den verschiedenen Wissenschaftsbereichen ergibt sich ein Netzwerk aus neuen Fragen. Während sich die klassische Ernährungswissenschaft mit der Frage „ Was ist gesund?“ beschäftigt, ergeben sich im Alltag des essenden Menschen Fragen, die nur mithilfe von psychologischen und neurologischen Paradigmen beantwortet werden können. 

Ernährungskompetenz erlernen- durch die richtigen Fragen

Der aktive Versuch abzunehmen oder bestimmte Gewohnheiten zu verändern, entspringt meist einem kurzfristigen Impuls. Plötzlich merkt man, dass man seinen Körper so nicht leiden kann. Oder ein negatives Lebensereignis wie Krankheit, Trennung oder Verlust spornt einen Menschen an, hart an sich zu arbeiten. Doch es scheint einen negativen Zusammenhang zwischen harter Arbeit an sich und langfristiger Lebensqualität und Gesundheit zu geben. Menschen, die es langfristig schaffen, gesund zu leben, leben entspannt und ausgeglichen. Deswegen ist es wichtig, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen, um seine Ernährungskompetenz langfristig zu steigern.

Drei Fragen für eine bessere Ernährungskompetenz

Die neuen, wichtigen Fragen, die Du dir im Dienste der eigenen Ernährungskompetenz stellen solltest, sind folgende: 

  1. Wie ernähre ich mich( in meinem Alltag) gesund? 

  2. Warum sollte/ möchte ich überhaupt gesund essen? 

  3. Wie viel Ungesundes/Unvernunft brauche ich in meinem Leben?

Um solche Fragen tiefgehend beantworten zu können, müssen wir uns sowohl mit der Historie als auch mit der Gehirnentwicklung des Homo Sapiens beschäftigen um unsere eigenen kognitiven Verzerrungen zu verstehen und um besser darin zu werden für unsere Gesundheit und unser Glück zu sorgen.

Warum sollte ich mich überhaupt mit meiner Ernährungskompetenz beschäftigen?

Die Menschheit hat sehr lange daran gearbeitet, genug zu essen zu haben. So unglaublich das noch vor wenigen hundert Jahren schien, können wir mittlerweile genug Kalorien für alle Menschen auf der Welt produzieren. Doch die Verteilung ist ungerecht. Und zwar für arm und reich. Während die einen immer noch hungern, leiden die anderen daran, dass Unternehmen sie mit ihrer Werbung zu Impulskäufen verleiten. Dadurch konsumieren wir mehr als wir benötigen und essen mehr als wir sollten. Deswegen ist Ernährungskompetenz für das Individuum heute so wichtig wie nie.