Die Bedürfnisse des Homo Sapiens

Wir leben in einer schnelllebigen Welt. Die Übersicht über die Veränderungen in der Weltwirtschaft, der Politik und dem gesellschaftlichen Miteinander zu bekommen ist unmöglich geworden. Wenn wir unser zwischenmenschliches Miteinander in Zukunft gesund und glücklich gestalten wollen, müssen wir uns dafür engagieren. Gemeinsam. Wir Homo Sapiens haben Bedürfnisse, die in der Welt in der wir heute leben, unter dem Einfluss von technologischer Disruption und Druck auf dem Arbeitsmarkt, unbefriedigt bleiben. Und das hat enorme negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Stress und Entfremdung sind Standard. Aber eigentlich haben wir mehr als genug. Genug Nahrung, genug Geld, genug von Allem. Doch wir wollen immer mehr. Unsere Beziehungen, unser Glück, unsere Gesundheit und unser Planet leiden unter unseren wachsenden Ansprüchen und unserer Art zu leben. Wir haben grundlegende Bedürfnisse, die wir befriedigen können- wenn wir es wollen.

Die Bedürfnisse des Homo Sapiens

Was brauchen wir um glücklich und gesund zu leben? Viel weniger als wir glauben. Menschen benötigen zu allererst gute Beziehungen untereinander. Dazu weniger-, aber dafür mit Sinn erfüllte Arbeit. Natürliche Lebensmittel, Bewegung sowie ausreichend Schlaf und Entspannung. Mehr braucht es nicht. Unser Leben könnte ganz anders sein, viel einfacher. Statt jeden Morgen früher aufzustehen als wir wollen, länger zu arbeiten und mehr zu konsumieren als wir möchten, lassen die enormen Fortschritte in Technologie, Biotechnologie und im Gesundheitswesen ganz andere Möglichkeiten zu. Der größte Teil menschlicher Arbeit verliert zunehmend an Wert. Daraus ergibt sich eine nie dagewesene Frage: „

„Müssen wir überhaupt so (viel) arbeiten wie wir es tun?“

Hypothese: Bedürfnisse befriedigen ist möglich 

Die meisten von uns sind weit davon entfernt, ihre grundlegenden Bedürfnisse im Alltag zu befriedigen. Wir werden zu Konsumenten herangezüchtet und uns wird glauben gemacht, mehr von diesem oder mehr von jenem würde uns glücklicher machen. Aber stell dir doch mal eine andere Welt vor. Eine Welt, die voll von positiven Reizen ist, voller Ästhetik, eine Welt die unsere Ängste vertreibt, statt sie dazu zu nutzen uns zu manipulieren. Ein Leben, in dem wir aufstehen wann wir wollen, arbeiten wie wir wollen und uns die Zeit nehmen mit unseren Mitmenschen zu kommunizieren und zu interagieren. Eine Welt in der wir unsere Ressourcen fair aufteilen und Hierarchien an Bedeutung verlieren. Eine Welt in der die „Drecksarbeit“ von künstlicher Intelligenz- von Objekten, statt von Menschen- von Subjekten erledigt wird.

„Ich wünsche mir eine Welt, in der statt Blechkisten, große Tische auf den Straßen stehen, an denen wir gemeinsam essen, reden und Pläne für eine bessere Zukunft schmieden.“

Bedürfnisse befriedigen durch Umverteilung

Während einigen, wenigen Menschen und Unternehmen mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, als sie jemals ausgeben können, hat der überwiegende Rest der Menschen das Gefühl, mehr Geld würde ihre Probleme lösen. Mir gefällt der Satz: „Geld ist wie Klopapier- wenn man es braucht, dann meistens dringend.“ sehr gut, ergänzt durch die Feststellung, dass ein ganzes Haus voll Klopapier am Ende kein Problem löst. Wir müssen also umverteilen um unsere Bedürfnisse zu befriedigen. Wie das funktionieren kann, ist nicht mein Hauptthema, doch es gibt kluge Köpfe, die sich diesem Thema mit viel Energie und Elan annehmen und nach humanistischen Lösungen suchen.

Bedürfnisse befriedigen 

Gemeinsam gesünder gestalten– das muss unsere Maxime werden. Nur wenn wir die Expertise aus verschiedenen Fachgebieten kombinieren und jede/r Einzelne seine Fähigkeiten mit in die Gemeinschaft einbringt, können wir eine Welt gestalten, in der auch noch unsere Kinder und Enkel gerne leben möchten. Um gemeinsam gesünder gestalten zu können, benötigen wir drei elementare Veränderungen:

  1. Eine ästhetische Umwelt mit gesunden Primereizen
  2. Eine faire Umverteilung von Ressourcen
  3. Mehr Zeit und mehr Raum für zwischenmenschliche Interaktionen
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