Gesunde Kinderernährung

Gesunde Kinderernährung

Kinderernährung

Sobald Kinder ihr erstes Lebensjahr vollendet haben, sollte der Übergang zur Familienernährung weitestgehend erfolgt sein. Die meisten Eltern sind sich der Wichtigkeit der richtigen Kinderernährung für Babys  bewusst. Die meisten Mütter verzichten in der Schwangerschaft und Stillzeit auf Alkohol, bestimmte Käsesorten und meiden (größere Mengen) Koffein. Doch die Achtsamkeit vieler Eltern im Bezug auf ihre eigene Ernährung, sobald das eigene Kind abgestillt ist, lässt häufig zu wünschen übrig. Doch gerade dann sind sie wichtige Vorbilder… Weiterlesen

Weltkindertag 2018

Weltkindertag 2018

Unter dem nationalen Motto: „Kinder brauchen Freiräume“ und dem lokalen Motto in Hannover: „Wir wandern für den Andern“ findet der diesjährige Weltkindertag rund um den Maschsee in Hannover statt. Und VerumVita® ist natürlich mit dabei! An unserem Stand werden wir den Kindergartengruppen, Schulklassen und allen anderen Besuchern gesunde Ernährung näher bringen und dieses Thema mit möglichst viel Spaß und Unterhaltung verbinden. Der Weltkindertag 2018 wird mit Sicherheit ein toller Event und heute möchte ich dich im Namen der Organisatoren herzlich einladen mit dabei zu sein. Save the Date: 20.09.2018, von 9:00 bis 13:30 Uhr! Weiterlesen

Selbstwirksamkeitserwartung

Selbstwirksamkeitserwartung

Letzte Woche habe ich mit dir das Konzept der Salutogenese( Salus=Gesundheit/ Wohlbefinden; Genese= Entstehung) geteilt. Heute möchte ich dir die Idee der Selbstwirksamkeitserwartung näher bringen. Salutogenese und Selbstwirksamkeitserwartung sind eng miteinander verbunden. In meinen Augen ist die Stärkung der Selbstwirksamkeitserwartung eines Klienten der wesentliche Bestandteil des langfristigen Behandlungserfolgs einer Ernährungsberatung. Mehr dazu und drei Tipps mit denen Du deine Selbstwirksamkeitserwartung steigern kannst, gibt´s im heutigen Blogbeitrag 🙂 Weiterlesen

Salutogenese- Die Kunst gesund zu bleiben

Salutogenese- die Kunst gesund zu bleiben

Salutogenese- Wie man gesund bleibt

Warum bleiben manche Menschen trotz, objektiv gesehen, schwierigen Lebenssituationen und ungesundem Lebensstil gesund? Diese Frage stellte sich Aaron Antonovsky, der Begründer der Salutogenese bereits früh in seinem Leben. Er beobachtete erstaunt, dass 29% der Mitglieder einer Untersuchungsgruppe von im KZ inhaftierten Frauen, 20-30 Jahre nach ihrer Befreiung von ihren seelischen und körperlichen Qualen als gesund eingestuft werden konnten( Kontrollgruppe 51%). Antonovsky widmete sich der Frage, warum ein Teil dieser Frauen schwere körperliche und seelische Schäden wegstecken konnte. Was unterschied diese gesunden Frauen von ihren Mitgefangenen? Weiterlesen

Ernährungsberater unseres Lebens

Ernährungsberater unseres Lebens

Wenn Menschen des 21. Jahrhunderts versuchen ihr Essverhalten zu verändern, gehen sie häufig nicht zum Ernährungsberater. Stattdessen behandeln sie sich selbst meist wie Arbeiter im Industriezeitalter. Das ist nicht verwunderlich. Sind doch unsere Arbeitsstrukturen und sozialen Systeme genauso konstruiert. Soll etwas erreicht werden, wird Druck ausgeübt und die davon betroffenen Individuen in die vorgegebenen Muster gepresst. Genauso aussichtslos wie das Festhalten an diesen sozialen Strukturen ist der oben beschriebene, harte Umgang mit dir und deinem eigenen Körper. Wie Du dich und dein eigenes Essverhalten besser verstehen und dadurch verändern kannst, zeige ich dir im heutigen Blogbeitrag:

Ernährungsberater in der Kindheit

Schauen wir doch mal genauer hin: Optimalerweise beginnen wir die ersten vier bis sechs Monate unseres Lebens mit Muttermilch als einziger Nahrungsquelle. Danach kommen nach und nach  andere Lebensmittel hinzu. In den ersten Lebensjahren haben wir dann viele Gelegenheiten uns das Essverhalten von unseren Eltern und/oder anderen Bezugspersonen abzuschauen und anzueignen. Unsere ersten Ernährungsberater sind also meist unsere Eltern. Daraus ergibt sich bereits bis zur Pubertät ein vielfältiges, differenziertes und sehr spezifisches Essverhalten. Abhängig von den eigenen Erfahrungen und Vorbildern.

„Das was wir zu Hause kennenlernen wird als normal wahrgenommen- gerade beim Essen“

Ernährungsberater in der Pubertät 

In der Pubertät entwickeln sich dann weitere Essgewohnheiten. Andere werden vorübergehend oder für immer abgelegt. Die Werte der Eltern werden in Frage gestellt und häufig essen wir so, wie es unseren Eltern am stärksten missfällt. Neben dieser Abgrenzung von den Essgewohnheiten unserer Eltern finden einige Jugendliche in dieser Phase zwischen Kindheit und Erwachsenenalter, vermeintlichen Halt im Essen. Wenn Essen dann in bestimmten Situationen emotionale Erleichterung verschafft, kann daraus eine Abhängigkeit entstehen.

„Leider fungieren in der Pubertät meist das Marketing von FastFood-Ketten und neuerdings auch sogenannte Influencer in den sozialen Medien als Ernährungsberater der Jugendlichen“

Ernährungsberater nach der Pubertät 

Wenn wir beginnen erwachsen zu werden und die Pickel der Pubertät abklingen, kommt es meist zum Auszug aus dem elterlichen Haushalt. Dann kommt es zu einer weiteren spannenden Phase. Aus den Erfahrungen und den Vorbildern aus Kindheit und Pubertät entsteht ein individuelles Essverhalten und die dazugehörigen Gewohnheiten. Dann entscheidet sich z.B. wie regelmäßig ein Mensch frisch kocht, FastFood konsumiert oder Fertigessen wählt. Was wir unseren Kindern schon früh als das richtige Essverhalten mit auf den Weg geben, ist somit mitentscheidend für die Entscheidungen, die er oder sie nun bezüglich seines/ ihres Essverhaltens trifft, welche Gewohnheiten sich herausbilden und welchen Wert er oder sie einem gesunden Essverhalten beimisst.

Ernährungsberater im Berufsleben 

Neben den Gewohnheiten aus Kindheit, Pubertät und dem ersten Alleine-Wohnen gibt es im Berufsleben der meisten Mitteleuropäer einen weiteren entscheidenden Ernährungsberater. Die Zeit. Zeit ist das häufigste Argument, warum Menschen meinen nicht gesund essen und leben zu können. Doch wie gut ist dieses Argument? 

Der Dalai Lama wurde gefragt, was ihn am meisten überrascht; er sagte: „Der Mensch, denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen. Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wieder zu erlangen. Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt; das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt; er lebt, als würde er nie sterben, und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt.“

Die Frage die Du dir stellen solltest ist, ob Du diese Art von Mensch sein möchtest oder ob Du versuchen willst ein gesundes Leben im Einklang mit dir selbst zu führen.

Mehr dazu: https://www.verumvita.de

All you can eat- Ess-Erfahrungen

All you can eat – Ess-Erfahrungen

Warum manche Menschen essen können was sie wollen

Es gibt zwei Extreme des essenden Menschen. Die einen wachen morgens auf und freuen sich aufs Frühstück, die anderen haben keinen Appetit. Menschen des ersten Typs vergessen ihre Pflichten während des Essens, Menschen des zweiten Typs vergessen zu essen während ihrer Pflichten. Die einen haben das Gefühl zuzunehmen wenn sie Schokolade nur angucken, die anderen können scheinbar schlemmen was und wieviel sie wollen. Was das alles mit unseren Ess-Erfahrungen zu tun hat, versuche ich im heutigen Blogbeitrag herauszuarbeiten.

Ess-Erfahrungen 

Wie ich immer wieder betone, ist Essen kein rationaler Akt. Wir machen im Laufe unseres Lebens- und besonders in unserer Kindheit einschneidende Ess-Erfahrungen. Diese prägen unsere inneren Bilder von uns und unserer Welt in der wir leben. Dabei wachsen die einen in Familien auf, in denen Essen etwas Funktionales ist, während andere von ihrem ersten Tag an mit Vorbildern konfrontiert sind, die Nahrung als Genussmittel ansehen. Diese Unterschiede prägen das Gesamtbild, welches sich das aufwachsende Kind vom Essen macht. 

Ess-Erfahrungen als innere Bilder

Um beurteilen zu können welche Auswirkungen diese frühkindlichen Erfahrungen auf das weitere Leben haben, schauen wir mal genauer hin. Wie groß sind wohl die Unterschiede innerhalb der inneren Bilder eines Kindes, je nachdem ob die Bezugsperson beim Füttern ein genüssliches Gesicht zieht und zeitweise selbst nascht oder ob sie sich insgeheim vor dem Babybrei ekelt?  Wie wirkt es sich auf dessen innere Bilder aus, wenn ein kleines Kind mitbekommt, wie die Eltern mit Freunden und Verwandten am Essenstisch scherzen, lachen und genüsslich schlemmen? Oder mitbekommt, wie mit übermäßiger Nahrungsaufnahme Emotionen reguliert oder unterdrückt werden?

Ess-Erfahrungen: Alleine Essen

Es gibt Kinder, die alleine essen mussten wenn es Stress zu Hause gab oder weil ihre Eltern keine Zeit für sie hatten. Diese Kinder empfinden die Nahrungsaufnahme dann entweder als einzigen Trost für ihre Einsamkeit und das Gefühl nicht gewollt zu werden. Das führt dann nicht selten zu Adipositas. Oder sie entwickeln eine so starke Abneigung gegen ihre Einsamkeit, dass sie ausschließlich in Gesellschaft anderer Menschen essen und genießen können. Dieselbe Ess-Erfahrung kann also zu zwei unterschiedlichen Extremen im Essverhalten führen.

Ess-Erfahrungen: Gemeinsam Essen

Wenn jetzt jemand wie ich, der unheimlich gerne isst, mit einem Menschen Zeit verbringt, der nicht alleine essen kann und mag, dann wirkt es oft so, als könne mein Gegenüber zu sich nehmen was er/sie möchte ohne dick zu werden. Das stimmt zwar nicht, weil, wenn dieser Mensch auch alleine solch ein Essverhalten an den Tag legen würde, er mit Sicherheit dick wäre. Für uns Genuss-Esser sind solche Ess-Erfahrungen natürlich eine tolle Ausrede:

„Wir können halt nix dafür, gucke mal der da, der kann essen was er möchte. Wenn ich solche Gene hätte, wäre ich auch schlank.“ 

Essen und Gene

Allen Skeptikern sei gesagt, dass natürlich auch die Gene eine Rolle dabei spielen, ob wir schnell zunehmen oder nicht. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass wir unsere Gene bei der Entwicklung von Adipositas überschätzen. Letztendlich sind die Fähigkeiten, große Mengen Fett in unserem Körper zu speichern und mehr essen zu können als wir zur Sättigung bräuchten, eine Grundvoraussetzungen dafür, dass unsere Vorfahren ihre Gene bis zu unserer Generation weitergeben konnten. Das heißt wir müssten eigentlich alle adipös sein. Wenn man Prof. Dr. Anja Hilbert fragt welchen Anteil die Genetik bei der Entwicklung von Übergewicht und Adipositas ausmacht, liegt die Antwort bei „30-70%“. Eine große Spannbreite wie ich finde. Ein spannendes, vertiefendes und aktuelles Interview mit Prof. Dr. Anja Hilbert zu dem Thema könnt ihr hier lesen: https://www.uni-leipzig.de/service/kommunikation/medienredaktion/nachrichten.html?ifab_modus=detail&ifab_id=7730

Beim Essen genau hinschauen 

Wie ich heute versucht habe zu zeigen, sind die individuellen Ess-Erfahrungen die wir in unserem Leben machen entscheidend für unser Essverhalten. Dabei ist das Essen in Gemeinschaften etwas archaisches, das ganz klar von der Nahrungsaufnahme in Einsamkeit abzugrenzen ist. Essen in Einsamkeit ist meines Erachtens ein Produkt der Moderne und des Kapitalismus. So haben Studien gezeigt, dass gemeinsames Abendbrot in Familien Adipositas vorbeugt. Woran das genau liegt, wird die Zukunft zeigen. Entscheidend ist jedoch, dass wir besser hinschauen und damit Nahrungsaufnahme, Übergewicht und Adipositas anders einordnen und entmystifizieren können und sollten. 

Und letztlich sollten wir dankbar dafür sein, genug Nahrung zur Verfügung zu haben und diese genießen zu können.

Mehr zum Thema Ess-Erfahrungen lest ihr hier: https://www.verumvita.de/ueber-uns/#

Danke für deine Aufmerksamkeit und einen schönen Mittwoch Abend 🙂

 

Kann Vegetarismus unseren Planeten retten? Update

Kann Vegetarismus unseren Planeten retten? – Ein Update

Es ist Sommer. Es ist wieder Grillsaison. Am 21.06.2017, also vor ziemlich genau einem Jahr veröffentlichte ich den folgenden Artikel zum Thema „Vegetarismus“. Als ich ihn nach über einem Jahr wieder las, fiel mir auf, wie stark sich mein eigener Lebensstil meinen Idealen und Werten angepasst hat. Nachdem ich mir meine Gedanken zu den Themen Fleisch und Konsum verdeutlicht hatte, fielen mir die automatisch folgenden Handlungsschritte nicht mehr schwer. Viel mehr waren und sind sie eine natürliche Folge. Aber lest selbst: Weiterlesen

Gewohnheiten verstehen und verändern

Gewohnheiten verstehen und verändern

Wir Menschen essen zu viel, bewegen uns zu wenig, trinken zu viel Alkohol und schaffen es oftmals nicht uns zu ändern. So gerne wir es auch wollen und so sehr wir es auch versuchen. Warum fällt es uns so schwer unsere schlechten Gewohnheiten zu verändern?

In Charles Duhigg’s Buch „Die Macht der Gewohnheit“ verdeutlicht der Autor eindrücklich, dass Gewohnheiten das Natürlichste auf der Welt sind und zwar, weil es dem Gehirn als Energiesparmodus dient. Mehr dazu und wie uns dieses Wissen bei unserer Ernährung und zur Steigerung unserer Lebensqualität nutzen kann, im heutigen Blogartikel von VerumVita.

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Gemeinsam Essen - Das AWO-Projekt

Gemeinsam essen- Das AWO-Projekt

Nach mehr als einem Jahr Vorbereitungszeit ist es endlich so weit: Das Ernährungs- sowie Bewegungs- und Enspannungs-Projekt von VerumVita®, Rückenstark, Vdek und der AWO Hannover steht in den Startlöchern. Ich bin total begeistert von der Möglichkeit an diesem Projekt Teil zu haben. Warum? Weil dieses Projekt ein Beispiel für faire Umverteilung und großartige Jugendarbeit in Hannover und unserer Gesellschaft darstellt. Kinder und Jugendliche bekommen durch dieses Projekt Zugang zu nachhaltig angelegtem Ernährungswissen und den Fähigkeiten die sie benötigen, um gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung in ihren jeweiligen Lebenswelten zu (er)leben. Mehr dazu im folgenden Blogbeitrag von VerumVita®.  Weiterlesen

Alles Bio oder was?!

Alles Bio oder was?!

Noch vor 15 Jahren war „Bio“ für mich in erster Linie Unterrichtsfach und vereinzelt hörte ich von der Lebensmittel-Qualität von Demeter. Das aber nur, weil meine Mutter regelmäßig auf dem Wochenmarkt einkaufen ging. Heute hat sich das Wort in meinem Verständnis völlig verändert. Bio ist zur Eigenmarke geworden. Wie Apple oder Nike. Wer heute Umweltbewusstsein und gesunde Ernährung befürwortet, kauft Lebensmittel mit Bio-Siegel. Doch wieviel bedeutet die Bezeichnung heute noch? Und welche Qualitätsstufen lassen sich voneinander unterscheiden? Weiterlesen