5 Fakten zum Frühstück

Wie wichtig ist das Frühstück?

„Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages!“ Diesen Satz hast Du vermutlich schon einmal gehört. Ist Frühstücken wirklich so wichtig? Heute erfährst Du in meinem Blog fünf Fakten zum Thema “Die erste Mahlzeit des Tages”. Damit möchte ich etwas Licht auf die dogmatischen Einstellungen zum Frühstücken und Essen an sich werfen und mit dir erforschen, woher diese Dogmen eigentlich stammen.

Fakt 1: Frühstück direkt nach dem Aufstehen 

Vielleicht gehörtest Du bis heute zu den Menschen, die der Meinung sind, dass wir uns direkt nach dem Aufstehen mit ausreichend Nährstoffen versorgen sollten um kraftvoll und energiegeladen in den Tag starten zu können. Das ist nicht notwendig! Es hat einige potentielle Vorteile dein Frühstück hinaus zu zögern. Unser Körper ist gut dazu in der Lage, 16 Stunden und länger auf Energielieferanten zu verzichten. Die aktuelle Ernährungswissenschaft erkennt sogar eine Menge gesundheitlicher Vorteile im System des „intermittierenden Fastens“( Ein aufschlussreiches Interview mit Prof. Dr. Markant gibt es hier: https://www.fh-muenster.de/oecotrophologie-facility-management/aktuelles/intervallfasten.php).

Fakt 2: Kein Frühstück is(s)t mehr

Zwischen der letzten Mahlzeit des Einen und der ersten des nächsten Tages eine längere Pause einzulegen hat noch einen entscheidenden Vorteil: Du kannst dich richtig satt essen. Bei 16-stündiger Nahrungskarenz kannst Du während den verbleibenden acht Stunden ordentlich schlemmen. Ich persönlich hasse es, mit dem Essen aufzuhören bevor ich satt bin. Das ist für mich aber die Alternative wenn ich nicht auf Frühstück oder Abendbrot verzichten möchte. Also esse ich meistens von ca. 12-20 Uhr und zögere meine erste Mahlzeit bewusst heraus. 

Fakt 3: Besser kein Frühstück als eine Kleinigkeit 

Vielleicht warst Du bisher so von der Wichtigkeit des Frühstücks überzeugt, dass Du bei Zeitmangel morgens noch eine Kleinigkeit runtergeschlungen hast. Davon möchte ich dir absolut abraten! Denn wenn wir etwas zu uns nehmen, was auch nur kleine Mengen( insbesondere kurzkettige) Kohlenhydrate enthält, steigt kurz darauf unser Blutzuckerspiegel und zeitlich leicht versetzt unser Insulinspiegel an. Dafür reicht mitunter schon die Milch im Kaffee. Fallen der Blutzucker- und Insulinspiegel danach wieder ab, bekommst Du richtig Hunger. Gerade nach einer zuckerhaltigen Mahlzeit fühlt sich das dann an wie ein Loch im Magen. Also lieber bis zur ersten wirklichen Mahlzeit vollständig auf Nahrung verzichten. Wasser, Tee und schwarzer Kaffee sind weiterhin erlaubt.

Fakt 4: Frühstück muss Kohlenhydrate enthalten

Mit Frühstück meine ich hier die erste Mahlzeit des Tages. Die kann auch um 12 Uhr mittags oder später sein. Eine gesunde erste Mahlzeit in Kombination mit längeren Fastenzeiten über Nacht enthält langkettige Kohlenhydrate. Also Haferflocken oder Brot, aber auch Nudeln, Reis etc. sind als Bestandteil der ersten Mahlzeit des Tages geeignet. Am besten als Vollkornvariante. Die weiteren sechs Lebensmittelgruppen, nach den Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung( DGE), sollten natürlich trotz des Intervallfastens fester Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein.

Fakt 5: Frühstück mit Zeit und Genuss

Dieser Fakt sollte eigentlich selbstverständlich sein und gilt für jede eingenommene Mahlzeit. Egal ob Frühstück oder nicht. Erfreue dich an deinem Essen mit Zeit und Genuss. Sei dankbar für das Privileg dich sattessen zu können. Ein wertschätzender, dankbarer Charakter ist deine vielleicht wichtigste Ressource für langfristige körperliche und geistige Gesundheit! 

Mehr zum Thema “Achtsamkeit beim Essen”: https://www.verumvita.de/die-meditative-ernaehrungsweise/

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