Über VerumVita

Das Konzept von VerumVita basiert auf Erfahrungen, die ich selbst in meinem Leben gemacht habe. Diese Erfahrungen möchte ich in aufgearbeiteter Form gerne an Sie weitergeben.

Meine Entwicklung war als Kind von etlichen Unverträglichkeiten geprägt. Von Problemen mit Weizen, über Honig bis hin zu normalem Haushaltszucker war meine Kindheit von Verboten und Einschränkungen bestimmt. Überschreitungen dieser Grenzen wurden von meinem Körper mit Neurodermitis quittiert. Diese Unverträglichkeiten besserten sich im Laufe meiner Entwicklung, hatten allerdings eine unstillbare Gier zur Folge. Ob Herzhaftes oder Süßes, wenn ich etwas Leckeres in die Finger bekam, war es für mich als Jugendlicher nahezu unmöglich zu wiederstehen. Dies hatte extreme Essanfälle zur Folge.

Mit 17 Jahren, im August 2008 fing ich an regelmäßig im Fitnessstudio zu trainieren. Da ich mich damals moppelig fand, machte ich erst einmal Diät. Dies funktionierte kurzfristig ganz gut. Als ich dann meine Diät aber im Winter beendete, hatte ich meine Fähigkeit zur Selbstkontrolle und einen maßvollen Umgang mit Nahrung völlig verloren. So wog ich im Frühjahr 2009 stolze 118 Kilogramm auf 1,86m Größe. Ein absoluter Tiefpunkt. Ich fühlte mich sehr unwohl und machte wieder Diät, nahm im nächsten halben Jahr auch wieder knapp 30 Kilogramm ab. Dieses Muster von Sommer-Diät und Winter-Fressanfällen zog sich die nächsten Jahre durch. Zwar blieb ich konsequent ein regelmäßiger Gast im Fitnessstudio, meine Essprobleme waren aber noch lange nicht gelöst.

Auch mit dem Beginn meines Ökotrophologie-Studiums 2011 hatte ich noch lange keine vollständige Kontrolle über mein Essverhalten. Entweder aß ich nach Plan oder schlug über die Strenge. Es war ein unglaublich ernüchterndes Gefühl, immer wieder zu merken, dass ich meinen Gelüsten und Bedürfnissen so ausgeliefert war. Ich wog zwar nie wieder 118 Kilogramm, schwankte aber Jahr für Jahr zwischen 90 und 105 Kilogramm.

Wodurch kam dann die Veränderung? 
Im Laufe meines Studiums änderten sich nach und nach meine Paradigmen und Einstellungen zum Essen. Ich erkannte, dass ich niemals die Lösung in einer neuen Diät finden würde. Weder low-Carb, noch low-Fat, noch sonst etwas würde für mich langfristig funktionieren. Ich brauchte einen komplett neuen Ansatz. So begann ich nach und nach meine Diäten zu lockern, nicht langfristig auf bestimmte Nahrungsmittel zu verzichten und mich im Genuss zu üben. Ich löste mich von vermeintlichen Erwartungen anderer und von den Schönheitsidealen, die in den Medien propagiert werden. Dies geschah natürlich nicht von einem Tag auf den anderen, sondern war in einen langen, teils schmerzhaften Prozess, begleitet von etlichen Rückschlägen eingebettet. 
Dieser Prozess des Lernens ist auch heute noch nicht beendet. Ich gelange ständig zu neuen Erkenntnissen über mich, über die Bedeutung von Nahrungszubereitung und die Bedeutungen, die Essen neben der Aufnahme von Energie besitzt. 
Essen Sie aus Stress? Aus Lustgewinn? Zur Belohnung? Aus Langeweile? Aus Frust? Essen Sie lieber alleine oder mit bestimmten anderen Menschen?

Warum schmeckt das Essen von Oma am besten? Auch wenn Sie es nach dem gleichen Rezept zubereiten? Essen Sie beim Fernsehen oder konzentrieren Sie sich mit allen Sinnen auf Ihre Mahlzeit?
Diese und etliche andere Fragen beschäftigen mich seit Jahren und durch die Kombination von theoretischem und praktischem Wissen, welches ich im Laufe meines Lebens gesammelt habe, bin ich davon überzeugt Ihnen bei der Beantwortung dieser und weiterer Fragen helfen zu können.

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