Kleine Alltagstiefs – Wie gehe ich damit um? Helfen Quick Fixes?

Jeder kennt es. Jede Frau, jeder Mann und sogar jedes Kind. Die kleinen Alltagstiefs. Ohne erkennbaren Grund fühlt man sich auf einmal unwohl in seiner Haut. Kinder weinen dann einfach oder bekommen einen kleinen Wutanfall. Doch wie wir Erwachsenen damit umgehen ist sehr unterschiedlich und viele Lösungsansätze sind nicht sonderlich gesund.

Quick Fixes – Rauschmittel

Vielen Menschen fällt es äußerst schwer, ihren Alltag ohne Nikotin, Alkohol, Koffein oder andere Rauschmittel zu ertragen. Die einen brauchen zwischendurch eine Zigarette, die anderen brauchen das Alster zum Mittagessen oder den Wein nach Feierabend. Wieder andere kommen ohne Kaffee kaum aus dem Bett und schon gar nicht durch den Arbeitstag. Kaffee ist dabei ein ziemlich akzeptiertes Mittel, um die kleinen Alltagstiefs zu überbrücken.

Quick Fixes – Gesellschaftliche Akzeptanz

Als Raucher ist man damit konfrontiert, dass von Nicht-Rauchern gerne mal nach der Raucherpause die Nase gerümpft wird. Zu seinem Alkoholkonsum zu stehen, fällt vielen Menschen richtiggehend schwer.
Von anderen Rauschmitteln ganz zu schweigen. Über den Konsum von Cannabis und anderen illegalen Drogen wird in unserer Gesellschaft kaum oder gar nicht gesprochen.

Quick Fixes – Zucker

Das Zucker in einem Atemzug mit Rauschmitteln auftaucht mag den einen oder anderen Leser überraschen. Allerdings hat Zucker eine ähnliche Wirkungsweise auf unser Gehirn, wie Rauschmittel. Kommt ein kleines Tief wird mal eben in die Süßigkeitenbox auf dem Schreibtisch gegriffen. Oder der Schokoriegel gezückt. Das Schöne an diesem Lösungsansatz ist, dass es so harmlos wirkt mal ein bisschen was zu „naschen“. Außerdem ist es die kostengünstigste Variante. Zumindest auf den ersten Blick.

Quick Fixes – Teufelskreis

Auf all diese oben genannten Verlockungen zu verzichten ist nicht leicht. Wir Menschen stehen halt einfach auf die „Quick Fixes“. Doch bringt es uns nicht häufig in einen Teufelskreis? Folgt dieser schnellen „Abhilfe“ mit Rauschmitteln oder Süßigkeiten nicht meist das schlechte Gewissen?
Wir brauchen dann immer mehr davon, um uns selbst wieder zu beruhigen. Es hält einfach nicht vor und irgendwann müssen wir die Verantwortung übernehmen. Schlimmstenfalls durch Erkrankungen, die sich sowohl physisch als auch psychisch manifestieren.

Quick Fixes – Die Lösung liegt in uns

Müssen wir unsere Tiefs einfach ertragen? Wenn wir nicht unser gesamtes Leben im „Rausch“ verbringen wollen, lautet die klare Antwort: „Ja“.
In meinen Augen liegt die Lösung in zwei Aspekten.

1. Akzeptanz

Wir sind von unseren Hormonen abhängig. Wenn es zu einem leichten Abfall des Glückshormonspiegels kommt, ist das nicht außergewöhnlich, sondern schlichtweg normal. Wir sollten lernen, das zu akzeptieren.

2. Glauben bewahren

Wenn wir ein „Tief“ erleben, neigen wir dazu zu verallgemeinern. Gefühle sind nunmal absolut. Wir denken dann Dinge wie „Es macht doch eh alles keinen Sinn, jetzt kann ich auch essen, rauchen und trinken. Welchen Unterschied macht das schon?“
Doch die Stimmungstiefs vergehen meist so schnell wie sie gekommen sind. Man muss sich nur gedulden und den Glauben daran bewahren, dass gleich wieder alles gut ist.

Quick Fixes – Fazit und Alltagstipp:

Denk einfach beim nächsten Tief an diesen Blogbeitrag. Baue nach und nach die Stärke auf, zu akzeptieren und freue dich auf den automatischen Wieder-Anstieg des Glückshormonspiegels. Er wird kommen. Du hast die Kraft die Tiefs des Alltages zu ertragen. Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren.

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